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Gersthofens Verkehrsberuhigung ist ein guter erster Schritt 

Gersthofens Verkehrsberuhigung ist ein guter erster Schritt 
Kommentar Von Gerald Lindner
06.12.2019

Endlich, so möchte man fast sagen, rückt eine Verkehrsberuhigung der Bahnhofstraße im Gersthofer Stadtzentrum einen Schritt näher.

Eine Tempobegrenzung auf 20 Kilometer pro Stunde und dann weiter westlich bis zur B2 auf 30 Kilometer, ist schon mal ein Anfang. Die Anwohner, die sich seit Jahren über die verstopfte Straße und den nahezu täglichen Verkehrskollaps ärgern, werden das sehr zu schätzen wissen. Allerdings darf man die Hoffnung auch nicht zu hoch schrauben.

Denn wie die Verkehrsexperten im Planungsausschuss deutlich gemacht haben, werden die Autos nur durch eine Tempobeschränkung allein nicht weniger. Sie suchen sich nur andere Wege. Im besten Fall verlaufen diese dann, so wie von Gersthofen gewünscht über den Los-Angeles-Ring und die Donauwörther Straße.

Schleichwege durch die schmalen Seitenstraße

Man wird aber auch damit rechnen müssen, dass sich ortskundige Fahrer andere Schleichwege durch die schmalen Seitenstraße suchen werden. Doch das wird sich erst herausstellen, wenn die Strasserkreuzung umgebaut wird und das Tempolimit gilt. Sollte der Effekt nicht wie gewünscht ausfallen, muss die neue Regelung ja nicht bis in alle Ewigkeit festgezurrt bleiben. Wichtig ist, dass nun endlich etwas in Gang kommt.

Wie die Pläne im Detail aussehen. lesen Sie hier: Gersthofen will die Autos ausbremsen

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