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Gersthofens wichtige Lage wird zum Fluch für die Stadt

Kommentar Von Christoph Frey
30.11.2018

Beim Krach, der von der Autobahn nach Gersthofen dringt, geht es um mehr als bloß ein Gefühl des Gestörtseins. Denn zahlreiche Studien zeigen: Lärm macht krank.

Als es vor knapp 15 Jahren in Gersthofen um die Genehmigung des Autobahnausbaus ging, war die Verbesserung des Lärmschutzes bereits das umstrittenste Thema. Schon damals sagten Vertreter der Autobahndirektion, dass Verbesserungen über das im Sommer 2004 zugesagte Maß hinaus nur schwer zu erreichen sein würden. Das scheint sich jetzt bestätigt zu haben.

Was sich damals vielleicht noch niemand so recht vorstellen konnte, war, welches Ausmaß der Verkehr auf B2 und A8 innerhalb weniger Jahre annehmen würde und wie sehr die Anrainer darunter leiden würden. Dabei geht es um mehr als bloß ein Gefühl des Gestörtseins. Zahlreiche Studien beweisen: Lärm macht krank. Die Liste der Beschwerden ist lang, reicht von der Schwerhörigkeit bis zum Herzinfarkt.

Gersthofens Lage wird zwischen B2 und A8 wird zum Fluch für die Stadt

Gersthofens wirtschaftlicher Segen – die Lage an einen der wichtigsten schwäbischen Verkehrsknoten – wird für viele seiner Bewohner mehr und mehr zum Fluch. Es könnte in 20 oder 30 Jahren sogar noch schlimmer kommen, wenn die Bahn die Strecke Augsburg–Donauwörth ausgebaut hat und weitaus mehr Züge als heute auf die Gleise schickt.

Dabei zeigt jetzt eine Untersuchung: Ein Tempolimit auf der A8 würde nicht gegen Lärm helfen.

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