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Bürgerfragen

02.04.2011

Geschwindigkeit und Tonnage begrenzen

Peterhofstraße soll keine Zubringerfunktion zur Autobahn erhalten

Gablingen Die Peterhofstraße entpuppte sich auch bei der Informationsveranstaltung der Befürworter einer umweltschonenden und sparsamen Sanierung als „Zankapfel“ im Gemeinderat und in der Bevölkerung. Das interessierte die Bürger:

l Reicht die „Sparversion“ für den landwirtschaftlichen Schwerverkehr?

Nur drei Landwirte bewirtschaften die Flächen in diesem Bereich, so Josef Wetzstein. Begegnungsverkehr sei nach wie vor möglich, über eine Tonnage- und Geschwindigkeitsbegrenzung müsse gesprochen werden.

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l Warum überhaupt einen Ausbau?

Der Gemeinderat sei sich einig, dass man die Straße grundsätzlich sanieren müsse.

l Wie ist die Verkehrsbelastung?

Laut Wetzstein und Bürgermeister Karl Hörmann, der einen Vollausbau befürwortet, wurden bei einer Verkehrszählung 150 Fahrzeuge am Tag gezählt. Die Befürworter der schonenden Sanierung befürchten erheblich mehr Verkehr, wenn die Trasse breiter und gerader würde. Die Straße hätte dann eine Zubringerfunktion zur Autobahn nach Adelsried. Davon sei nicht nur Lützelburg, sondern auch Gablingen betroffen.

l Was geschieht, wenn der Bürgerentscheid angenommen wird?

Der Haushalt enthalte Mittel für die Sanierung, so Wetzstein. Bürgermeister Hörmann sagte zu, mit der Umsetzung dann zu beginnen.

l Reichen die für sparsame Sanierung geschätzten 250000 Euro aus?

Der Ansatz sei von Experten als realistisch bezeichnet worden, beruhigte Dr. Albert Eding.

l Kommen die 40 bis 45 Prozent Zuschüsse bei einem Vollausbau, der mit rund 650000 Euro veranschlagt ist?

Laut Hörmann sind 45 Prozent Zuschüsse zugesagt. Es sei fraglich, ob diese Zuschüsse tatsächlich gewährt würden, so Wetzstein. Aber auch Zuschüsse seien vom Bürger zu zahlende Steuergelder.

l „Warum haben die Gemeinderäte nicht gleich den Ausbau beschlossen, oder sind sie sich nicht sicher und regeln dies über den Bürgerentscheid?“, wollte Alt-Bürgermeister Pius Kaiser wissen.

„Wir sind uns sehr sicher“, betonte Josef Wetzstein. „Wenn Bürgermeister Hörmann gesagt hätte, er setzt den Beschluss um, bräuchten wir keinen Bürgerentscheid.“ Hörmann wehrte sich gegen diesen Vorwurf. Seine persönliche Meinung sei, dass das, was der Entscheid will, nicht sinnvoll sei. (pks)

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