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Gessertshausen-Weiherhof
08.06.2016

Staatssekretär sagt Asylplanung für Weiherhof ab

Der Weiherhof in Gessertshausen steht derzeit leer. Er sollte ein Zentrum für verfolgte Christen aus Syrien und dem Irak werden. Der Staatssekretär des zuständigen Münchner Ministeriums, Johannes Hintersberger, will das aber offensichtlich nicht. Er hält den Weiherhof für nicht geeignet.

Johannes Hintersberger hält nichts von einer Unterkunft für Flüchtlinge. Das teilt er der Interessengemeinschaft mit. Die anderen Beteiligten erfahren aber noch nichts.

Die Nachricht kam per E-Mail direkt aus dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Familien und Integration: Der Weiherhof sei als Unterkunft für Asylbewerber oder auch anerkannte Flüchtlinge denkbar ungeeignet, heißt es dort. Er verfüge beispielsweise über keine ausreichende Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Deshalb sehe sein Haus keinen Anlass für weitere Planungen, schreibt Staatssekretär Johannes Hintersberger (CSU, Augsburg) persönlich an die Interessengemeinschaft (IG) Weiherhof/Döpshofen. Die setzt sich seit einigen Monaten gegen die Unterbringung von gut 90 Flüchtlingen in ihrem Ortsteil mit gerade einmal 30 Einwohnern ein. „Uns ist ein Stein vom Herzen gefallen“, zeigt sich die Sprecherin der IG, Karin Gleich, erleichtert. „Da kann jetzt nichts mehr schief gehen“, ist sie sicher.

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Die Diskussion ist geschlossen.

09.06.2016

Johannes Hintersberger hat in dieser Sache völlig Recht. Wer frage ich mich will ,will sich

bereichern wenn es um die Unterbringung von Flüchtlingen geht,der Weiherhof ist kein Ort für

Flüchtlingunterbringung..doch bei einigen Menschen hört der Vertand auf wenn es ums Geld geht.

Der Weiherhof ist ein Ort wo die Flüchlinge nicht einmal zum Arzt gehen können, oder geschweige

zum einkaufen in ein Lebensmittelgeschäft. Das Landratsamt Augsburg so wie die Gemeinde

Gessertshausen und das Kloster Oberschönenfeld sollten sich die Sache nochmals durch den Kopf

gehen lassen ob sie die Flüchtlinge von der Gesellschaft abschirmen möchten. Flüchlinge in einem

kleinen Ort wie den Weiherhof abschieben zu wollen hat nichts mit integration zu tun. Ich frage mich

schon welche intressen werden da gewahrt.die der Flüchtlinge oder die des Eigentümer. Ich kenne

Max Strehle sehr gut ,aber in dieser Sache was die Unterbrinung der Flüchlingen im Weiherhof

anbelangt liegt er total daneben. Es kommen viel mehr weniger Flüchtlinge nach Deutschland,und da

solltenwir erst einmal die vorhandenen Flüchlingunterkünfte nützen. Den schwarzen Kater hat nicht

der Johannes Hintersberger,sondern die befürworter vom Weiherhof.

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