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Gablingen/Gersthofen

11.07.2013

Giftköder ausgelegt: Tierschützer warnen vor Hundehassern

Seit Juni wurden ein Tier getötet, mehrere andere verletzt. Für die Ermittlungen der Polizei sind Hinweise auf genaue Fundstellen wichtig.
Bild: Bernd Weißbrod (dpa)

Seit Juni wurden ein Tier getötet, mehrere andere verletzt. Für die Ermittlungen der Polizei sind Hinweise auf genaue Fundstellen wichtig.

Hundehalter und Tierfreunde aufgepasst: Unbekannte haben in den vergangenen Wochen immer wieder Giftköder im Bereich Gablingen und am Gersthofer Ballonstartplatz ausgelegt.

Mit Flugblättern und kleinen Plakaten, die in den bislang betroffenen Bereichen und darüber hinaus ausgehängt und verteilt worden sind, macht der Tierschutzverein Gersthofen auf die tückischen Giftfallen aufmerksam, die beim Gassigehen auf die Hunde lauern. „Das ist eine ganz üble Geschichte“, sagt die Vorsitzende Sylvia Heckl-Fiedler. „Ein Hund ist bereits gestorben, darüber hinaus gab es mehrere verletzte Tiere.“

Begonnen habe die heimliche Auslegung der tödlichen Leckerbissen im Juni am Gablinger Baggersee. Inzwischen sind auch schon gefährliche Köder im Bereich des Neubaugebiets am Ballonstartplatz im Norden Gersthofens aufgetaucht.

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Der Tierschutzverein hat daraufhin die Polizei informiert. Diese hat die Ermittlungen aufgenommen. Allerdings seien bislang noch keine Anzeigen von konkreten Fällen erfolgt. Diese werden nach Angaben der Polizei aber benötigt, um genau abstecken zu können, welche Gebiete betroffen sind und um die unbekannten Täter ausfindig zu machen. Alle Schritte würden in Absprache mit dem Amtstierarzt unternommen. Ergebnisse der Ermittlungen seien aber nicht vor Beginn bis Mitte kommender Woche zu erwarten.

Bereits im März soll es ähnliche Fälle im Raum Augsburg gegeben haben. Damals warnten in sozialen Netzwerken Augsburger Hundebesitzer vor einem Hundehasser, der an mehreren Stellen Giftköder ausgelegt habe. Genannt wurden der Siebentischwald und Stadtbergen. Damals war die Rede von mit Rasierklingen gespickter Leberwurst, die für die Hunde zum Fraß bereitlagen.

Spaziergänger sollen Augen offen halten

Sylvia Heckl-Fiedler und die Polizei appellieren dringend an die Bürger, die Augen nach möglichen tödlichen „Häppchen“ offen zu halten und Funde zu melden.

Hinweise Möglich ist das bei der Gemeindeverwaltung Gablingen, Telefonnummer 08230/890110, bei Tierschutzvereinsvorsitzender Sylvia Heckl-Fiedler, 0821/2991283, sowie bei der Polizeiinspektion Gersthofen unter der Telefonnummer 0821/323-1810.

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