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Kunst

22.07.2015

Graffiti schmückt Wand des Sportlerheims

Mit Unterstützung des Augsburger Graffiti-Künstler MIchael Gierak besprühten Julia Heydenbluth und Akexander Pupeter eine Wand am Sportlerheim in Ustersbach.
Bild: Thomas Germscheid

Zwei Jugendliche aus Ustersbach gewinnen Wettbewerb

Für manche sind Graffitis nichts anderes als Schmierereien, die man so schnell wie möglich wieder entfernen sollte. Für die anderen sind sie Kunst, die auf grauen und kahlen Wänden Akzente setzt. Legal eine Fläche für Spraykunst zu bekommen, ist nicht immer einfach, es gibt zu wenige davon.

Julia Heydenbluth, 16 und Alexander Pupeter, 13, waren Gewinner eines ausgeschriebenen Wettbewerbs und bekamen eine Fläche am Sportlerheim des TSV Ustersbach zum Besprühen zur Verfügung gestellt.

Die Jugendbeauftragten der Gemeinde, Andrea Braun und Angelika Ortner, hatten den Wettbewerb anlässlich einer Jugendversammlung organisiert. Das Motto war „Ideensammlung 2025, Ustersbach/Mödishofen“ und „Du bist stolz, hier zu sein“.

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Die Jugendlichen hatten dabei Gelegenheit, ihre Wünsche für Ustersbach vorzutragen. Eine Skateranlage, ein Freiluftkino, eine bessere Verkehrsanbindung, um abends nach Augsburg zu kommen, wurden unter anderem genannt. Was davon umgesetzt werden kann, wird derzeit noch diskutiert.

Daneben wurde auch ein Graffiti- Wettbewerb vorgestellt. Kinder und Jugendliche sollten ihre gemalten Vorschläge für die vom TSV Ustersbach zur Verfügung gestellte Fläche einreichen. Die von einer Jury ermittelten Gewinner sollten ihr Graffiti-Vorschlag umsetzen dürfen; zusätzlich erhielten sie noch Kinokarten. Vor kurzem war es nun so weit. Das Kunstwerk wurde in die Tat umgesetzt.

Die „Künstler“ trafen sich am frühen Morgen mit dutzenden von Spraydosen am TSV-Sportlerheim. Sie sprühten unter Anleitung des Augsburger Graffitikünstler, Michael Gierak, kurz „wesk“ genannt, die ersten Farbspritzer auf die Wand.

Nach und nach konnte man sehen, wie sich das Kunstwerk zu einem Graffiti entwickelte. Interessant war, dass beide Entwürfe der Gewinner in einem Bild vereint wurden. Gegen Mittag war das Werk vollbracht und die Künstler durften sich noch mit ihrem Namenskürzel auf dem Graffiti verewigen. (thog)

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