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Projekte

27.04.2018

Grönemeyer-Song in der Gebärdensprache

Die Anspannung fällt ab und erleichtert halten die 21 Prüflinge der Montessori-Schule Dinkelscherben ihre Urkunden über die erfolgreiche „Große Arbeit“ in Händen.
Bild: Sebastian Kretschmann

Achtklässler der Montessori-Schule Dinkelscherben stellen ihre Abschlussprojekte vor. Elisa Egger hat etwas Besonderes gewählt

Viel Fleiß steckt in der „Großen Arbeit“: So heißen die Projekte der Achtklässler der Montessori-Schule Dinkelscherben, die aus einem praktischen Teil und einer Dokumentation bestehen. Zum Abschluss mussten die 21 Schüler ihre Arbeiten vorstellen und auf Fragen einer elfköpfigen Jury mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Handwerk eingehen.

Ein ganz besonderes Thema hatte sich Elisa Egger ausgesucht: Sie erlernte die Gebärdensprache. Bei ihrer Präsentation übersetzte sie nicht nur das Lied „Sie liebt Musik nur, wenn sie laut ist“ von Herbert Grönemeyer in Gebärdensprache, sondern nahm gleich noch das Publikum beim Abschlussabend in einen kleinen Gebärdensprachen-Kurs mit.

Beliebt waren Arbeiten mit dem Werkstoff Holz, der für verschiedenste Projekte geeignet ist. So baute Leonard Hennig daraus ein Gewächshaus, Jennifer Ratz ein Bett, Samuel Wimmer einen Multifunktionstisch, Lukas Zobel einen Komposter mit Dach, Miriam Nolte ein Baumhaus und Jonas Post ein Longboard. Die Upcycling-Idee, bei der gebrauchten Materialien neues Leben eingehaucht wird, steht hinter dem Projekt von Anna Heckeroth, die ein Sofa aus Europaletten baute. Leon Wottke fertigte einen Spieltisch an. Isabel Polmann drehte einen Kurzfilm, während es sich bei Zia Becke und Lisa Dördelmann um kulinarische Delikatessen für Hund und Mensch drehte. Sie entwickelten Hundeleckerli und eine japanische Hochzeitstorte.

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Künstlerisch kreativ zeigte sich Esther Martin mit einem „Zentangle-Gemälde“, kreativ genäht wurde von Winnie Paech für ihr „Infinity-Kleid“ und Celina Castillon für ihre Schabracke. Lilith Sohler gestaltete ihr Zimmer um und Nina Eckmann baute für ihre Katzen eine Kratzbaum-Erweiterung.

Einige Schüler wählten hochtechnische Themen. Während Juri Ritscher eine Vespa Bravo restaurierte, montierte Jonas Roth ein RC-Auto und optimierte einige Bauteile, indem er zum Beispiel Kunststoff durch Carbon ersetzte. Jonas Schury baute einen PC mit Wasserkühlung zusammen, den er in einen Schreibtisch integrierte. Felix Schneider programmierte eine Digitaluhr.

Gina de Nardi und Sophie Prade aus der siebten Klasse führten als Moderatorinnen durch den Abend und Miriam Nolte verzauberte mit ihrem Gesang im Rahmenprogramm. Natürlich trugen zum guten Gelingen auch die Licht- und Tontechniker der Schule und die Träger bei.

Carolina Trautner, Staatssekretärin im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Ursula Waiblinger, als Vertreterin des Vorstands und der Geschäftsführung, und Thomas Adleff, Schulrat des Schulamtes Augsburg Land und Teil der Jury bei der „Großen Montessori-Arbeit“, waren beeindruckt, was sie in ihren Reden zum Ausdruck brachten.

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