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Alarm

12.10.2015

Große Einsatzübung am Lechspitz

Den Ernstfall probten am Wochenende drei Feuerwehren, die Wasserwacht und die Rettungskräfte des Bayerischen Rotes Kreuzes am Lechspitz bei Ostendorf.
Bild: Kathrin Zander

80 Helfer eilen nach Ostendorf, um den Ernstfall zu proben

Es war ein schreckliches Szenario, das sich am Samstag bot. Eine Hütte am Lechspitz bei Ostendorf brennt, fünf Personen befinden sich darin und 25 weitere laufen schreiend umher.

Doch es war kein Ernstfall, sondern eine groß angelegte Übung für die Rettungskräfte. Die Feuerwehren aus Ostendorf, Waltershofen, Meitingen sowie die Bereitschaft des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) und die Wasserwachten aus Meitingen und Stadtbergen beteiligten sich daran.

Schon seit einigen Wochen liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Roland Stetter von der Wasserwacht und Dennis Martin von der BRK-Bereitschaft planten die Übung für die rund 80 Einsatzkräfte. Um das Einsatzszenario möglichst realistisch wirken zu lassen, wurden die 30 Darsteller geschminkt und die Hütte mit Licht-, Ton- und Raucheffekten ausgestattet.

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Ort der Großübung war wieder eine Hütte am Lechspitz beim Ostendorf. Dort hatte es schon einmal eine Übung gegeben, bei der sich herausgestellt hatte, wie schwierig sich dort ein Einsatz gestalten kann. Das Übungsszenario sah diesmal vor, dass bei einer Veranstaltung ein Feuer in der Küche ausgebrochen ist und sich rasend schnell in dem Holzhaus ausbreitet.

Als Erste war am Samstag die Feuerwehr aus Ostendorf vor Ort. Die Rettungskräfte machten sich ein Bild von der Lage und versuchten, die Menschen in Sicherheit zu bringen. Doch dann wurde plötzlich klar, dass zwei der Verletzten in Panik in den Lechkanal gesprungen waren. Die sofort alarmierten Wasserwachten aus Meitingen und Stadtbergen rückten an und suchten mit Motorboot und Rettungstauchern den Lechkanal ab. Sie fanden die Verletzten, die noch halb im Wasser lagen, an einer Uferböschung.

Mittlerweile waren auch die Wehren aus Waltershofen und Meitingen sowie die BRK-Bereitschaft am Unglücksort eingetroffen. Sie versuchten gemeinsam, den Brand zu löschen, die Verletzten zu versorgen und die schockierten Menschen vor der Hütte zu beruhigen.

Die gut geplante Rettungsübung fand als Abschluss der „Langen Einsatznacht 2015“ statt. Bei der anschließenden Manöverkritik im Rotkreuzheim Meitingen wurden alle Schwachpunkte sachlich diskutiert, aber auch ausdrücklich die gute Zusammenarbeit der beteiligten Retter gelobt.

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