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Meitingen

28.12.2017

Großer Auftritt eines Rückkehrers

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2 Bilder
Im Wertinger Bandenviereck blieb Manuel Rosam und dem TSV Zusmarshausen nur der sechste Platz.
Bild: Foto: Oliver Reiser

Warum sich Bezirksligist TSV Meitingen beim UR-Cup dem gastgebenden Kreisligisten geschlagen geben muss

Als sich die beiden favorisierten Teams im Finale um den UR-Cup gegenüberstanden, war die Spannung greifbar. In der mit rund 500 Zuschauern gut besetzten Stadthalle in Wertingen trafen am Dienstagabend Bezirksligist TSV Meitingen und der gastgebende Kreisligist TSV Wertingen aufeinander, um zu klären, wer den eineinhalb Meter hohen Siegerpokal in die Höhe stemmen darf.

Beide Mannschaften hatten sich in ihren Gruppen souverän durchgesetzt und standen bereits sicher im Halbfinale. Die Gegner der beiden wurden in zwei Duellen ermittelt. Der TSV Unterthürheim war mit vier Punkten zwar Gruppensieger, im Vergleich zu den späteren Finalisten aber der schlechteste. Deshalb musste der Nord-Kreisklassist ins Viertelfinale. Da gelang im Neun-Meter-Schießen der Sieg über Zusmarshausen. Im anderen Viertelfinale setzte sich der TSV Binswangen knapp gegen den SV Wortelstetten durch. In den Platzierungsspielen der drei Gruppendritten sicherte sich der FC Osterbuch den siebten Platz vor Roggden und Emersacker.

Im ersten Halbfinale zeigte der in bester Besetzung angetretene TSV Meitingen gegen den TSV Unterthürheim gutes Kombinationsspiel und konnte die Fronten beim 4:1 schnell klären. Christoph Brückner, der zusammen mit Florian Steppich das Coaching übernommen hatte, und als Ersatz für die abwesenden Stammtorhüter zwischen den Pfosten stand, musste kaum eingreifen.

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Spannender wurde es da im hitzig geführten Derby zwischen Wertingen und Binswangen (2:1). Wortelstetten zeigte im Spiel um Platz fünf gegen Zusmarshausen eine klasse Leistung und gewann mit 4:1.

Bevor nun der große Showdown starten konnte, begeisterte der Fußball-Freestyler Mike Niidas die zahlreichen Zuschauer mit tollen Tricks. Er jonglierte den Ball im Sitzen, im Liegen, oder balancierte ihn auf einer Flasche, die auf der Nase platziert war.

Das Finale war dann sehr taktisch geprägt. Im ersten Durchgang fielen keine Tore. Dann ging Meitingen durch Nießner in Führung, der Ausgleich durch Prestel folgte postwendend. Als Meitingen nach einem heftigen Foul von Martin Bader, das die Rote Karte nach sich zog, in Unterzahl war, war es Ex-Meitinger Martin Winkler, der Wertingen in Führung schoss. Doch erneut Nießner glich aus. Erst in der Verlängerung wurde das Spiel entschieden. Da hatte dann Rückkehrer Nicolas Korselt (vom TSV Gersthofen) seinen großen Auftritt. Mit einem langen Schritt lenkte er den Ball in Richtung Tor, Meitingens Torwart konnte nicht mehr eingreifen, und das Leder zappelte im Netz. Und auch zwei weitere Titel sammelten die Wertinger ein. Michael Potnar, der erst im Finale hinter sich greifen musste, wurde zum besten Torhüter gewählt, Manuel Rueß zum besten Spieler. Bei den besten Torschützen teilten sich drei Akteure mit jeweils vier Toren den Sieg: Alex Lechner vom TSV Unterthürheim, Johannes Nießner vom TSV Meitingen und Stefan Wolf vom SV Wortelstetten. Vor allem bei letzterem war es eine Überraschung, denn Wolf ist im Freien nicht für das Schießen, sondern das Verhindern von Toren zuständig.

Bei der Siegerehrung dankte Sponsor und Namensgeber Uli Reitenberger allen Mannschaften. Für die insgesamt 72 erzielten Tore möchte er jeweils fünf Euro spenden, also 360 Euro. Und dann durfte Wertingens Kapitän Maximilian Beham endlich den überdimensionalen Wanderpokal in die Luft stemmen. (mit oli)

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