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28.07.2018

Großer Bahnhof für Helmut Hartmann

Markt Walds Altbürgermeister Helmut Hartmann (Mitte) wurde zum ersten Ehrenmitglied der Regionalentwicklung Stauden ernannt. Es gratulierten seine Partnerin Edeltraud Horn sowie (von links) die Bürgermeister Peter Wachler, Peter Ziegelmeier und Robert Sturm.
Bild: Walter Kleber

Erstes Ehrenmitglied der Regionalentwicklung

Es war eine Premiere in der 22-jährigen Geschichte der Regionalentwicklung Stauden (RES): Helmut Hartmann, Altbürgermeister der Gemeinde Markt Wald (Landkreis Unterallgäu), wurde kürzlich im Rahmen eines ungewöhnlichen Fests zum bislang ersten Ehrenmitglied der RES ernannt.

Die ganze Festgesellschaft reiste mit einem Sonderzug der Staudenbahn nach Markt Wald an. Auf dem dortigen Bahnhofsgelände standen der 82-Jährige und seine vielfältigen Verdienste um die Staudenregion anschließend einen Sommerabend lang im Rampenlicht.

Fischachs Bürgermeister Peter Ziegelmeier, der Vorsitzende der Regionalentwicklung, nannte Helmut Hartmann in seiner Laudatio einen der Gründungsväter dieser interkommunalen Idee, die ab 1996 unter dem Slogan „Die Stauden im Aufwind“ die Staudenregion ins rechte Licht gerückt hat. Mehr als zwei Jahrzehnte später zählt der langjährige Gemeindechef noch immer zum „harten Kern“ der RES-Akteure. Unermüdlich und kreativ wie am ersten Tag, so Ziegelmeier, wirke er in „seinem“ Arbeitskreis Verkehr und Tourismus an der Umsetzung zahlreicher Ideen und Projekte mit.

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Dieses langjährige Engagement für seine geliebte Staudenheimat wollten die zwölf in der RES zusammengeschlossenen Städte und Gemeinden aus den Landkreisen Augsburg und Unterallgäu mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft würdigen. In mehreren „Etappen“ wurden auf der Bahnfahrt von Margertshausen nach Markt Wald die Verdienste Hartmanns für die gemeinsame Sache aufgezeigt.

Robert Sturm, Bürgermeister von Ettringen, erinnerte an die Anfänge der RES, die Mitte der 1990er-Jahre aus der „Agrarstrukturellen Entwicklungsplanung“ hervorgegangen ist. Helmut Hartmann lag dabei immer die Reaktivierung der 1991 stillgelegten Staudenbahn ganz besonders am Herzen, so Gerhard Schneider, der Sprecher des Arbeitskreises Verkehr und Tourismus.

Für Erfrischungen an den Bahnhöfen in Fischach und Langenneufnach sorgten Max Gattinger mit Staudensäften der IG Streuobstwiese und Andreas Kurzweil, verkleidet als Staudenhexe, mit hochprozentigem Staudengeist.

Logistische Unterstützung bei der Verköstigung der Festgesellschaft am Bahnhof von Markt Wald leisteten die Junge Mannschaft und die Zusamfunken. Musikalische Farbtupfer steuerte eine kleine Besetzung der Oberneufnacher Musikanten unter der Leitung von Franz Huber bei. (wkl)

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