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Laienbühne

04.01.2017

Großer Erfolg für turbulenten Dreiakter

Die Hobbyschauspieler des Schützenvereins Lechtal Herbertshofen strapazierten mit dem Stück „Alles halb so schlimm“ in der Herbertshofer Turnhalle die Lachmuskeln der zahlreichen Besucher.
Bild: Peter Heider

Viel Applaus für die Theatergruppe der Lechtal Schützen Herbertshofen

Von großem Erfolg gekrönt war die Premiere der Theatergruppe der Lechtal Schützen Herbertshofen. Unter großer Besucherresonanz von Freunden der ländlichen Bühne präsentierten die Laienschauspieler in der Herbertshofener Turnhalle den Dreiakter „Alles halb so schlimm“ von Wolfgang W. Haberstroh. Für ihre vielen zeitaufwendigen Proben wurden die Darsteller während und nach der Vorstellung mit reichlich Beifall bedacht. „Wir können durchaus stolz auf unsere Schauspielkünste sein, denn auch in dem Jahr kam das ausgewählte lustige Stück wieder bei unseren Zuschauern gut an“, freute sich Theatergruppenmitglied Anton Kraus am Ende, als sich der Vorhang schloss.

Der Inhalt des Dreiakters strapazierte dabei heftig die Lachmuskeln der Theaterfreunde, denn es geht in allen drei Akten recht turbulent zu. Im Anwesen Kohl wohnen die beiden Schwestern Sofie und Gloria. Mit Sofie leben deren Söhne Gotthard und Frieder sowie ihre Schwester Gloria mit ihrem Mann Horst Hammer unter dem gleichen Dach. Nur Gloria, die im ehemaligen Gemüseladen einen Friseursalon betreibt, geht im Haus einer geregelten Arbeit nach. Als das Testament des alten Gemüsehändlers Emil Kohl ans Tageslicht kommt, gibt es unter den Schwestern Streit und die Kluft zwischen den beiden Frauen wird immer größer.

Die Spannung wächst, als am Tag der Erbentscheidung der befreundete Tischler Matze Spreißel zu Besuch kommt. Dass das Anwesen halbiert wird, kommt bei den Erben aber keineswegs gut an, denn vor allem bei Sofie und ihren Söhnen schaut es derzeit finanziell nicht gerade rosig aus. Eine Lösung wäre die Vermietung der Feldscheuer, die die Rettung bedeuten würde. Doch als sich der erste Interessent meldet, bringt er das Familienleben vollends durcheinander. Die Spannung nähert sich dem Höhepunkt.

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Mitwirkende sind: Natalie Frühwald (Sofie Kohl), Sandra Vogel (Gloria Hammer), Franz Bissinger (Horst Hammer), Bernhard Kraus, (Gotthard Kohl), Andreas Reimann (Frieder Kohl), Daniel Schlosser (Matze Spreißel) und Thomas Hietmann (Hermann Sauter).

Hinter der Bühne fungieren: Regie Reimund Stock, Thomas Hietmann und Christian Pechinger; Souffleur Werner Mederle; Maske Anika Pechinger und Lydia Burkert; Bühnenbau Erich Eser; Bühnenbild Reimund Stock; Technik Anton Kraus und Florian Schmidberger; Video Christian Stock.

Nächste und letzte Spieltage sind Freitag, 6. Januar und Samstag, 7. Januar, jeweils um 19.30 Uhr. Karten dafür sind bei der Firma Ludwig Streit, Herbertshofen, Klemensstraße 13, während derer Geschäftszeiten erhältlich. Des Weiteren können Eintrittskarten unter der E-Mailadresse theaterkarten@bayern-mail.de bestellt werden. Der Eintritt beträgt für Erwachsene sieben Euro, für Kinder 3,50 Euro. (peh)

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