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12.01.2019

Großer Flohmarkt für Faschingskostüme

Das Organisationsteam der Aktion Hoffnung mit Karin Stippler, Andrea Haslacher und Zsuzsanna Csepregi (von links) bringt Kostüme zum Secondhand-Faschingsmarkt mit.
Bild: Franziska Reißner

Aktion Hoffnung bringt 2000 Teile mit nach Westendorf. Erlös für guten Zweck

Vom 11. Januar bis 9. Februar tourt die Aktion Hoffnung mit ihren Secondhand-Faschingsmärkten durch Bayern und stoppt am Freitag, 18. Januar, in Westendorf.

Für alle Faschingsfreunde bietet die Hilfsorganisation gemeinsam mit der katholischen Kindertagesstätte St. Georg in der Kindertagesstätte St. Georg zum zweiten Mal Kostüme, funkelnde Glitzermode, Nostalgisches und Kleidung aus vergangenen Jahrzehnten an.

Auf über 150 Quadratmetern finden Kinder und Erwachsene eine große Auswahl an bunten und ausgefallenen Secondhand-Faschingskostümen. „Wir bringen zum Markt ungefähr 2000 Teile für die ganze Familie mit und bieten so ein besonders Einkaufserlebnis“, erklärt Karin Stippler, die für die Aktion Hoffnung die Märkte organisiert. „Hier findet wirklich jeder was und schont dabei neben der Umwelt auch noch den Geldbeutel“, sagt Stippler und hofft auf viele interessierte Besucher.

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„Konkret unterstützt die Aktion Hoffnung mit dem Reinerlös aus dem Markt die Ausbildung von jungen Menschen in einem Flüchtlingslager im Nordirak. Hier sollen 130 Studenten in den nächsten drei Jahren ihre Ausbildung beginnen. Wir sind davon überzeugt, dass die Investition in die Bildung junger Menschen eine Investition in die Zukunft ist“, stellt Johannes Müller, Geschäftsführer der Aktion Hoffnung, das Projekt vor und motiviert so zum Einkauf.

Hintergrund: Die Ordensgemeinschaft der Jesuiten hat bereits vor acht Jahren ein Online-Studienangebot für junge Menschen in den weltweiten Kriegs- und Krisengebieten entwickelt. Unter dem Namen „Jesuit Worldwide Learning“ (JWL) kann „auf dem Dorf“ bzw. im Flüchtlingslager ein Studium absolviert und ein international anerkannter Diplom- bzw. Bachelorabschluss erreicht werden.

Weiter werden Sprachkurse und berufliche Aus- und Weiterbildungskurse angeboten. Wer für das Projekt spenden will, findet weitere Informationen online unter https://www.aktion-hoffnung.de/hochschulbildung-konfliktregionen.

Im vergangenen Jahr besuchten mehr als 15000 Faschingsfreunde die 60 Märkte. Die Aktion Hoffnung konnte danach mit 47150 Euro Entwicklungsprojekte weltweit unterstützen. (AL)

Weitere Informationen bei der Aktion Hoffnung unter der Telefonnummer 0821/3166-3621 oder per E-Mail karin.stippler@aktion-hoffnung.de und auf der Homepage unter www.aktion-hoffnung.de/mobile-faschingsmaerkte

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