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Eröffnung

27.05.2015

Großes Interesse am neuen Haus St. Thekla

Die ersten Bewohner der Weldener Anlage ziehen in dieser Woche ein

Brokkolicremesuppe, Schnitzel mit Kartoffelsalat – alternativ Nudeln mit Tomatensauce – und zum Nachtisch Quarkcreme stehen am Donnerstag auf dem Speiseplan im Haus St. Thekla in Welden: Ein Blick hinter die Kulissen war beim Tag der offenen Tür möglich, zu dem die Firma Vitalis, Betreiberin des neuen Wohn- und Pflegeheims, geladen hatte. Rund 800 Besucher interessierten sich für das neue Haus.

Vier bis fünf Senioren sollen die nächste Zeit pro Woche aufgenommen werden, um einen reibungslosen Betrieb im neuen Haus zu garantieren, so Heimleiterin Sabrina Koziel. In halbstündigen Führungen stellte sie, unterstützt von einer Mitarbeiterin, den interessierten Besuchern das Haus St. Thekla vor. Die 88 Zimmer, bis auf drei Doppelzimmer alles Einzelzimmer, haben alle ein eigenes Bad und einen „Schwesternruf“. Sie verteilen sich auf drei Wohnbereiche, deren Namen Bezug zu Welden haben: „An der Laugna“ betrifft das Erdgeschoss, „Ganghoferallee“ ist der Name für das erste Obergeschoss, das zweite Stockwerk trägt den Namen „Holzwinkel“.

Auch die vielen bunten Gemälde mit schönen Landschaften und freundlichen Figuren, die in den Fluren hängen, sollen den Bewohnern die Orientierung erleichtern. Nahezu alle Zimmer haben Balkon; die meisten Zimmer sind sogar mit einem durchgehenden Balkon verbunden, wiederum eine Möglichkeit für die Bewohner, sich zu treffen. Im Therapieraum soll künftig eine Ergotherapeutin arbeiten, im kleinen Friseursalon verschönert einmal pro Woche eine Friseurin die Kundschaft.

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In jedem Stock befindet sich ein freundlich gestaltetes Pflegebad, eine „Wellnessoase“, so Sabrina Koziel, in der es natürlich um die Hygiene der Bewohner gehe. Sie können sich aber auch im Rosenblütenwasser zu Entspannungsmusik verwöhnen lassen. Im freundlich wirkenden Aufenthaltsraum nehmen die Senioren die Mahlzeiten ein oder können hier an der Küchentheke mit dem Personal einen Kuchen backen. Das Essen selbst wird in der hauseigenen zentralen Küche im Keller täglich frisch zubereitet. Vom Stationszimmer aus haben die Mitarbeiter über Glasscheiben einen Blick auf den Aufenthaltsraum sowie Zugang zum Medikamentenraum. 13 Pflegekräfte kümmern sich laut Koziel anfangs um die Bewohner. Mit der Belegung soll auch das Personal aufgestockt werden.

Noch nicht fertig sind die Grünanlagen: Ein zur Hauptstraße hin geschlossener kleiner Garten steht zur Verfügung, und später sollen die Bewohner des Seniorenheims auch die Grünfläche des Betreuten Wohnens, das noch entsteht, benutzen können.

Kinderschminken, Musik und Essen im kleinen Festzelt sowie Präsentationen örtlicher Gesundheitsgeschäfte begleiteten den Tag der offenen Tür im Haus St. Thekla. Heimleiterin Sabrina Koziel freute sich über den Erfolg und über erste Nachfragen nach Heimplätzen, aber auch nach Arbeitsplätzen. (pks)

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