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Meitingen

25.04.2019

Grundschule: Die Container können nun kommen

Die Vorbereitungen sind fast abgeschlossen, nun können die Container im Mai kommen. An der Grundschule in Meitingen soll in den zusätzlichen Räumen die Mittagsbetreuung untergebracht werden. 
Bild: Marcus Merk

Weil auch am Nachmittag immer mehr Kinder betreut werden sollen, müssen in Meitingen neue Räume geschaffen werden. Was das mit der Mittagsbetreuung zu tun hat.

Mit schweren Geräten wurde an der Grundschule in Meitingen gearbeitet. Der Boden wurde vorbereitet und die Anschlüsse wurden verlegt. Nun ist alles bereit, dass demnächst im nördlichen Bereich der Schulwiese Container in direkter Nähe zur Peter-Dörfler-Straße aufgestellt werden können. In diese zusätzlichen Räume soll im nächsten Schuljahr die Mittagsbetreuung einziehen.

Hintergrund: Der Hort an der Meitinger Grundschule ist voll. 100 Mädchen und Buben können dort nach Unterrichtsschluss essen, spielen und ihre Hausaufgaben machen. Damit im nächsten Jahr keine Kinder abgewiesen werden müssen, setzt Meitingen nun auf ein neues Konzept. Wie dieses aussehen soll, erläutert Bürgermeister Michael Higl. Demnach soll die Mittagsbetreuung umstrukturiert werden und somit eine Alternative zum Hortbesuch darstellen. Die Mittagsbetreuung gibt es bereits an der Grundschule. Bislang wurden dort die Kinder bis 14 Uhr betreut. Derzeit besuchen rund 70 Mädchen und Buben diese Einrichtung.

Platz für bis zu 90 Kinder

In der neuen Mittagsbetreuung, die ab dem nächsten Schuljahr angeboten werden soll, werden die Kinder bis 15.30 Uhr betreut, und es gibt eine Hausaufgabenbetreuung. Der Hort hat dagegen bis 17 Uhr geöffnet. Diese neu konzipierte Mittagsbetreuung soll nicht wie bisher in den Kellerräumen der Grundschule untergebracht werden, sondern in die Container ziehen. Dort wird Platz für bis zu 90 Kinder geschaffen. Somit werden Räume frei, die von der Grundschule dringend benötigt werden.

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Die Container rücken ein Stück von der Schule weg und werden relativ nah an der Peter-Dörfler-Straße liegen. Das hat einen Grund: Man wolle genügend Platz haben, wenn die Grundschule erweitert wird, erklärt Higl. Die Erweiterung soll in den nächsten Jahren angegangen werden. Die ersten Vorbereitungen dafür laufen schon. Derzeit wird beispielsweise ein Planer für die Erweiterung gesucht.

Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass es in der Grundschule eng wird. Vor fünf Jahren wurde der Hort für 530.000 Euro aufgestockt, sodass dort 75 Plätze zur Verfügung standen. Seit 2016 wurden zusätzliche Räumlichkeiten im Familienzentrum, sprich Sternstundenhaus, benötigt, um weitere 25 Kinder betreuen zu können.

Wie ein Containerbau einmal aussehen soll, können sich Interessierte am Kindergarten in Meitingen ansehen. Dort wurden Anfang November die Module mit einem großen Kran aufgestellt. Diese Container sollen voraussichtlich zwei Jahre als Übergangslösung dienen, ehe ein neuer Kindergarten in der Nähe des Meitinger Freibads gebaut wird.

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