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Welden

24.04.2019

Günter Lewentat will Bürgermeister in Welden werden

Günter Lewentat kandidiert für das Bürgermeisteramt.

Vom Uniklinikum ins Rathaus: Günter Lewentat wird ebenfalls kandidieren. Und einen Slogan hat er schon. 

Wer wird Nachfolger von Bürgermeister Peter Bergmeir? In Welden kursieren derzeit viele Gerüchte im Zusammenhang mit der Kommunalwahl im kommenden Jahr. Nachdem in der vergangenen Woche Christopher Huttner seine Kandidatur für die CSU angekündigt hat, gibt es nun einen weiteren Bewerber: Günter Lewentat von der Bürgergemeinschaft Welden und Reutern.

„Eigentlich wollte ich meine Kandidatur noch gar nicht so früh bekannt geben“, sagt Lewentat. Da aber die CSU ihren Kandidaten schon vorgestellt hat, habe er sich jetzt entschieden, auch seine Bewerbung um den Chefsessel im Rathaus bekannt zu geben.

Der Entschluss, zu kandidieren, sei wohlüberlegt und über Jahre gereift. Und natürlich hatte er bei der Entscheidung seine Frau Erika ein Wörtchen mitzureden.

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Wichtig ist, Visionen zu haben

Auf dieses Amt habe er sich gut vorbereitet, berichtet der 55-Jährige. Im Bayerischen Selbstverwaltungskolleg hat er ein Fortbildungsseminar für Kommunalpolitiker besucht. „In diesen Seminaren und auch aus den Erfahrungen anwesender Bürgermeister habe ich gelernt, wie es gut ist, Fachwissen im Bereich der Gemeindeverwaltung zu haben. Viel wichtiger ist jedoch, Visionen zu haben, um sie dann gemeinsam mit dem Marktgremium umzusetzen.“ Ein vertrauensvolles und effektives Miteinander kennt er als Leiter der Medizinisch-Technischer Radiologieassistent des Universitätsklinikums Augsburg nur zu gut – ist er in einer Abteilung doch für 70 Mitarbeiter verantwortlich.

Lewentat will vor Ort präsent sein

Günter Lewentat weiß, welche Schwerpunkte er im Wahlkampf setzen will. „Als Bürgermeister für zwei Wahlperioden sehe ich mich in der Verantwortung, in der Gemeinde für ein gutes Klima zu sorgen, in der die Interessen von Jung und Alt, Familien und Alleinstehenden sowie Gewerbetreibenden berücksichtigt werden.“ Dabei setzt er nicht nur auf ein Thema, sondern für ihn gilt, eine Vielfalt von Themen abzubilden. Lewentat wird auch verstärkt auf seine lokale Verbundenheit setzen. „Ich habe dabei sowohl das Ehrenamt und die Vereinsarbeit als auch den demografischen Wandel und das Gewerbe im Blick.“ Ein wichtiges Thema sollen die Außentermine sein. „Das geht nicht vom Schreibtisch aus, sondern man muss vor Ort präsent sein. Das war teilweise mitunter ein Grund, warum die Bürger des Öfteren mit der Umsetzung von Baumaßnahmen nicht zufrieden waren, nachdem diese abgeschlossen waren.“ Lewentat hat bereits einen Slogan: „Das neue Miteinander“.

In Welden ist er in der Lokalpolitik kein unbeschriebenes Blatt. Lewentat vertrat bereits als Dritter Bürgermeister immer wieder den derzeitigen Amtsinhaber Peter Bergmeir. Von Welden wegzuziehen, sei für ihn nie in Frage gekommen. „Hier leben meine Frau und meine Freunde. Meine drei Töchter sind hier aufgewachsen. Welden ist mein Lebensmittelpunkt – an dem Ort liegt mir unheimlich viel.“

Günter Lewentat ist nicht der einizige Kandidat in Welden. Auch Christopher Huttner tritt an.

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