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Mindestlohn

26.02.2015

Gute Nachricht vom Extorjäger

Der Abgeordnete und die Sportvereine

Einst ging er für den TSV in Täfertingen auf Torejagd, jetzt spielt er mit heimischen Sportvereinen den Doppelpass. In den vergangenen Wochen haben sich zahlreiche Funktionäre und Vereinsvorstände an den Neusässer Bundestagsabgeordneten Hansjörg Durz (CSU) gewandt, weil sie das seit 1. Januar geltende Mindestlohngesetz umtrieb.

Viele befürchteten, dass durch den beschlossenen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde in Zukunft für die Vereine eine erhebliche finanzielle Mehrbelastung entstanden wäre. Zudem warnten sie vor einem bürokratischen Aufwand, der von den Vereinen nicht zu leisten sei.

Nun gibt es erste positive Nachrichten aus Berlin: Zumindest Amateursportler, die einen Vertrag mit ihrem Verein haben, fallen nicht unter das Mindestlohngesetz. Diese Klarstellung war aus dem Bundesarbeitsministerium zu hören. Durz: „Ministerin Nahles hat nun klargestellt, dass im Amateursport nicht die finanzielle Gegenleistung, sondern die Freude am Sport im Vordergrund steht. Damit liegt auch kein klassisches Arbeitsverhältnis vor, sondern es bleibt ein ehrenamtliches Engagement.“ Damit hätten die Vereine Klarheit, dass bestehende Regelungen mit Spielern bleiben können, ohne dass die Vereine damit Gefahr laufen, den Tatbestand der Schwarzarbeit zu erfüllen. (AL)

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