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Ustersbach

23.02.2019

Gute Nachrichten aus der Kita St. Fridolin

Der Ustersbacher Gemeinderat hat beschlossen, für das kommende Kindergartenjahr auf eine Erhöhung der Beiträge in der Betreuungsstätte St. Fridolin an der Eisbühlstraße zu verzichten.

Ustersbach beteiligt sich allerdings künftig nicht mehr an den Betreuungskosten im Hort. Die Gemeinde investiert jedoch in anderen Bereichen.

Eine positive Nachricht für alle Eltern, deren Kinder in der Kindertagesstätte St. Fridolin betreut werden: Die Gemeinde Ustersbach verzichtet für das kommende Kindergartenjahr auf eine Erhöhung der Beiträge. Der Gemeinderat votierte dafür einstimmig in seiner jüngsten Sitzung.

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Anlass dazu war eine Anfrage des Zentrums Kindertageseinrichtungen der Diözese Augsburg, die die katholische Einrichtung St. Fridolin verwaltet. Es wollte wissen, ob eine Beitragserhöhung für 2019/2020 anstehe. Darüber hinaus fragte die Kindergartenleitung, ob von der Gemeinde weiterhin 25 Prozent der Betreuungskosten im Hort übernommen werden.

Die Kosten für Essen und Personal haben sich erhöht

Bürgermeister Willi Reiter führte aus, dass der Beitrag für das Mittagessen im letzten Jahr gleich geblieben sei. Die Kindergartengebühren seien dagegen angepasst worden. Gleichzeitig hätten sich die Kosten für Essen und Personal erhöht. In der Gemeinderatssitzung vom März 2018 sei demzufolge vereinbart worden, die Betreuungskosten im Hort sukzessive an die Sätze der umliegenden Kommunen anzupassen.

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Für das kommende Kindergartenjahr sah das Gremium allerdings von einer Anpassung der Gebühren ab. Weiter beschloss es, den Beitrag für das Mittagessen unverändert zu lassen. Eine Änderung gibt es allerdings bei der gemeindlichen Beteiligung an den Hort-Betreuungskosten. Der 25-prozentige Zuschuss der Gemeinde entfällt künftig. Auch diese Beschlüsse fasste der Rat einstimmig.

Reparaturkosten könnten den Restwert weit überschreiten

Ebenso fiel eine Entscheidung bei der Beschaffung eines Kommunalfahrzeugs für den Bauhof. Das vorhandene Fahrzeug weise Undichtigkeiten im Bereich des Motors und der Einspritzpumpe auf, sagte der Bürgermeister. Dabei könnten die Reparaturkosten den Restwert des Fahrzeugs weit überschreiten. Der Erwerb eines gebrauchten, aber gut erhaltenen Fahrzeugs sei daher sinnvoll. Dadurch könne zudem die Nutzungsdauer des großen Kommunaltraktors, der mittlerweile bereits fast 27 Jahre alt ist, verlängert werden.

Dem Gemeinderat fiel es nicht schwer, einstimmig für die Ersatzbeschaffung zu plädieren. Zusammen mit dem Bürgermeister sollen sein Stellvertreter Bernhard Schmid sowie die Gemeinderäte Andreas und Christian Braun Vorschläge erarbeiten und dem Gremium zur Entscheidung vorlegen.

  • Weiter votierten die Ratsmitglieder mehrheitlich dafür, dass die Ringstraße im Baugebiet Angerweg den Namen Hopfenweg und die angrenzende Stichstraße im nordwestlichen Teil die Bezeichnung Malzweg erhalten.
  • Keine Entscheidung wurde beim Antrag auf Befreiung zur Errichtung einer Einfriedung eines Grundstücks am Seerosenweg gefällt. Dort beantragte der Eigentümer die Erstellung eines nicht sichtbaren Sockels.
  • Dritte Bürgermeisterin Anja Völk und Gemeinderätin Andrea Braun baten in diesem Zusammenhang um Prüfung, ob bei anderen Grundstücken bereits eine diesbezügliche Befreiung erteilt wurde. Das Gremium kam daraufhin überein, die Abstimmung bis zur nächsten Sitzung zurückzustellen.
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