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Fischach

21.10.2019

Haindling kommt nach Fischach in die Staudenlandhalle

Die Musiker um Hans-Jürgen Buchner (rechts) begeistern das Publikum mit einer Mischung aus Volksmusik und exotischen Klängen. Haindling kommt nun nach Fischach.
Bild: Bernhard Weizenegger

Plus Die Staudengemeinde ist der vierte Konzertort in der Reihe der Sommerkonzerte. Karten gibt es zwar noch nicht, aber der Termin steht fest.

Ursprünglich sollte das Konzert im Naturfreibad stattfinden. „Doch eine Freiluftveranstaltung wäre zu schwierig gewesen“, sagt Bürgermeister Peter Ziegelmeier, der sich besonders auf das Konzert freut. Er schwärmt von der Musik, die für viele zu Bayern gehört wie Weißwurst und süßer Senf. Auf Fischach gekommen ist Manager Lothar Schlessmann von der Agentur „Hello Concerts“ übrigens nicht erst seit dem Ende der Konzerte auf der Augsburger Freilichtbühne.

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Karten gibt es noch nicht. Aber der Termin steht fest: Hans-Jürgen Buchner und seine Band Haindling spielen am Sonntag, 31. Mai, in der Staudenlandhalle in Fischach.

„Haindling kommt aufs Land zu den Leuten“, sagt Schlessmann, der auch mit Bands wie der Spider Murphy Gang der der Münchener Freiheit auf Tour geht. Lange Jahre gaben Buchner und Co. Dauergastspiele in der Freilichtbühne. Doch dann entschied der Augsburger Stadtrat 2017, dass das Areal am Roten Tor aus Lärmschutzgründen ausschließlich vom Staatstheater Augsburg bespielt werden darf.

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Eine Klangreise mit nachdenklichen und auch witzig-skurrilen Texten

Die Augsburger Fans mussten in der Folge nach Gersthofen kommen, wo Haindling 2019 in der Stadthalle auftrat. Im Mai nahm Haindling die Gäste dort mit zu einer Klangreise mit nachdenklichen und auch witzig-skurrilen Texten. Haindling begeisterte mit seiner experimentellen Leidenschaft für Töne, die seine Musik so unverwechselbar machen.

Das Alphorn säuselte, die Tuba dröhnte, die Trompete schmetterte, die Klarinette schmeichelte – zweieinhalb Stunden ohne Pause feierte der 74-jährige Haindling mit dem Kasperl-T-Shirt mit seinem Publikum in Gersthofen ein Fest der Lebensart, der Freude, der Bodenständigkeit.

Der Musiker gilt als kritischer Geist

Das Fest soll es 2020 auch in Fischach geben. Die Staudengemeinde ist der vierte Konzertort in der Reihe der Sommerkonzerte. Sie beginnt in Landshut beginnt und endet in Burghausen. Am Tag vor dem Auftritt in der Staudenlandhalle ist Haindling in Bad Windsheim zu Gast. Der Musiker, der als kritischer Geist gilt und auch die bayerische Mia-san-mia-Haltung aufs Korn nimmt, kennt die Stauden übrigens: Nächstes Jahr sind es genau 35 Jahre, dass er mit „Xaver“ landete.

Buchner schrieb nicht nur die Filmmusik für Franz Xaver Bogners Fernsehserien „Irgendwie und Sowieso“, „Zur Freiheit“, „Café Meineid“ und „Der Kaiser von Schexing“ sowie für dessen Fernsehfilme „Madame Bäurin“ und „Einmal leben“. 1985 komponierte er die Musik zu „Xaver und sein außerirdischer Freund“. So heißt der Film, der in den Stauden Kultstatus erreichte. In der Mundart-Komödie geht es um einen Brandstiftung, den vermeintlichen Dorftrottel Xaver, den bierdurstigen Außerirdischen Loisl und eine Raumschiff-Panne. Szenen wurde unter anderem in Eppishausen im Unterallgäu, Scherstetten oder auch im Kloster Oberschönenfeld gedreht.

Seine allererste Filmmusik

„Der Regisseur Werner Possardt, der leider schon verstorben ist, war auf einem Konzert von uns. Das war noch ganz am Anfang. Da hat er mich gefragt und für mich war das eigentlich die allererste Filmmusik, die ich gemacht hab.“ Es gebe heute noch Xaver-Fanclubs, die sagen: „Mach doch noch mal eine CD mit der Musik von dem Film“, weil es die leider nicht als Soundtrack gibt.

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