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Gemeinderat Aystetten

27.07.2019

Halteverbote an Hauptstraße in der Kritik

Die Regelung, die auf Rücksicht auf Busse eingeführt wurde, sorgt offenbar für Gefahr

Die Halteverbote an Aystettens Hauptstraße, die Ende vergangenen Jahres auf Anregung des Augsburger Verkehrsverbundes (AVV) eingerichtet wurden, machen das Ausfahren von den auf die Hauptstraße mündenden Seitenstraßen recht schwierig. Das sprach am Ende der jüngsten Gemeinderatssitzung ein betroffener Bürger an.

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Walter Siegener monierte insbesondere, dass das Ausfahren vom Steinrieselweg auf die Hauptstraße – eine Staatsstraße – nur noch unter Gefahren möglich sei. Denn aufgrund der Halteverbote an der Hauptstraße parken nun die Autos woanders – oft im unmittelbaren Einmündungsbereich der Nebenstraßen. So ist dort die Sicht auf die Hauptstraße kaum möglich.

Siegener untermauerte seine Argumentation mit Fotos, die er dem Gemeinderat mitgebracht hatte, und fürchtete gar schwere Verkehrsunfälle, wenn der Situation nicht abgeholfen werde. Der Gemeinderat zeigte dafür viel Verständnis. Mit der Polizei soll jetzt eine Ortsbegehung stattfinden, um bessere Lösungen zu finden. Die Gemeinde Aystetten ist selbst, da die Hauptstraße eine Staatsstraße ist, nicht zuständig.

Halteverbote an Hauptstraße in der Kritik

Wie Bürgermeister Peter Wendel in der Gemeinderatssitzung betonte, sei gegenüber der Einmündung der Straße Am Bergele bereits ein Spiegel aufgestellt worden, um die Sicht zu verbessern.

Ganz aktuell hat nun auch CSU-Gemeinderätin Monika Nußbaumer, ebenfalls Betroffene der Situation, zugestimmt, dass die Gemeinde auf Nußbaumers Privatgrundstück einen weiteren Spiegel aufstellt, so Wendel auf Rückfrage.

Zugestimmt hat der Gemeinderat auch einem Bauantrag für den Neubau eines Einfamilienhauses am Steinrieselweg, das dort in Holzrahmenbauweise entsteht und ein leicht geneigtes, begrüntes Flachdach hat.

muss nach der vor vier Jahren erfolgten Sanierung des Sportheims beim Landratsamt nachträglich noch einen Tekturantrag einreichen, der die auf der Südseite bestehende Terrasse beinhaltet. Dem Tekturantrag stimmte der Gemeinderat zu.

Seine Bedenken hinsichtlich der Gestaltung der Bushaltestellen in Aystettens geplanter neuer Ortsmitte möchte CSU-Rat Roland Woppmann im Protokoll der Gemeinderatssitzung vom vergangenen Juni festgehalten wissen. Dies erklärte er zu Beginn der jüngsten Sitzung. Im Juni hatte sich der Gemeinderat erneut mit der Ortsmitte befasst und, wie Bürgermeister Wendel auf Rückfrage erklärte, dem planenden Ulmer Büro Silands | Gresz + Kaiser den Auftrag erteilt, für den sogenannten „Realisierungsteil“ des Projekts an der Hauptstraße zwischen ehemaliger Apotheke und Edeka einen Kostenentwurf zu erstellen. Diskussionspunkt waren im Juni auch die Neugestaltung der bestehenden Bushaltestellen in der Ortsmitte. Diese sollen, um mehr Raum für den Wartebereich der Fahrgäste zu erhalten, aus der Bucht heraus auf die Fahrbahn verlegt werden. Nicht nur Bürger, sondern auch CSU-Gemeinderäte befürchteten einen Rückstau von Autos und mehr Emissionen durch die dann auf der Straße haltenden Busse. Auch die örtlichen Grünen hatten dies, wie berichtet, auf einer Versammlung moniert. Dass Busse auf der Straße halten, sei „mittlerweile Standard“, zitierte nun Bürgermeister Wendel auf Rückfrage den AVV. Die Busse hielten nur kurz. Im Hinblick auf die zunehmende Elektromobilität auch im öffentlichen Nahverkehr seien weniger Emissionen zu erwarten. (pks)

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29.07.2019

Es ist nicht wahr das die Busse in Aystetten Mitte nur kurz halten,manchmal halten die Busse dort mit laufenden Motoren,zwei bis drei Minuten um nach Fahrplan abzufahren.Außerdem ist es nicht richtig, die Behauptung,es würden nie zwei Busse auf einmal sich an den Bushaltestellen im Gegenverkehr begegnen,richtig ist vielmehr,das es zu Schulschlußzeiten vorkommt das an der Haltestelle Aystetten Mitte ,zwei Busse Richtung Welden und einer Richtung Augsburg Fahrgäste ein und Aussteigen lassen.Also drei Busse!
Wieso kommen nicht eigentlich alle Bürger Aystettens in den Genuss mit der Entscheidung unserer Gemeinderäte der Freien Wähler zu leben,die Bushaltestellen in Aystetten Mitte sondern auch in Aystetten West und Ost,auf die Fahrbahn zu verlegen.
Brauchen sie dort womöglich keine Barrierefreiheit?Oder leben dort Bürger anderer Rangordnung?
Mit Hinblick auf die zunehmende Elektromobilität und der Tendenz mit weiterhin zunehmenden Verkehr in Aystetten würde ich Vorschlagen man Installiert gegenüber vom Gasthaus Hirsch,bei dem Parkhaus mit Metzgerei und Wohnmöglichkeit anstatt einen Brunnenplatz,Elektroladestationen für die Lithium Batterie-getriebenen LKW, Busse,Landmaschinen,Motorräder und Pkw,die alsbald laut Bürgermeister unser Aystetten durchfahren oder stehen werden.Diese Fahrzeuge werden diese Technische Zwischenlösung bestimmt brauchen wenn sie dann in Aystetten im Stau stehen und die Batterien leer sind.
Die bessere Lösung wäre aber gegenüber beim angeblichen Dorf und Festplatz,eine H² Tankstelle zu betreiben,das wäre Zukunft weisend.
Vielen Dank an diejenigen die mit Ihrer Entscheidung dazu Beitragen das die Emissionsbelastung in Verbindung mit einer höheren und sich verschärfenden Verkehrsbelastung in Aystetten zunimmt.

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