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Prioritätenliste

19.09.2011

Hauptverkehrsstraßen haben bei Reparaturen Vorrang

Ab kommendem Jahr soll in Gersthofen der Unterhalt systematisch durchgezogen werden

Gersthofen Eine Prioritätenliste aufgestellt hat das Gersthofer Bauamt. Mithilfe dieser Aufstellung soll sichergestellt werden, dass die Straßen immer in gutem Zustand bleiben und die Stadt wiederum durch zeitiges Einschreiten bei Schäden unnötige Reparaturkosten vermeidet. „Wenn ich die nächsten fünf Jahre betrachte, dann kommen dabei 170 Straßen heraus“, erklärte Stefan von Rechenberg vom Tiefbauamt. „Daher bleibt ein festes Programm ein Wunschdenken.“ Insgesamt hat Gersthofen 300 Straßen, die on 500 Abschnitte aufgeteilt werden.

„Künftig gilt die Priorität, welche Straße den größten öffentlichen Nutzen hat“, so Rechenberg weiter. Folglich gelte den Durchgangs- und Hauptverkehrsstraße das Haupt Augenmerk, die Wohnstraßen werden in der Reihenfolge eher nach hinten rutschen. „Loslegen werden wir im Verlauf des Jahres 2012; jetzt müssen wir noch nichts übers Knie brechen.“

Kapazitätserhöhung Zugestimmt hat der Bau- und Umweltausschuss einer Kapazitätserhöhung der Invista-Lagerhalle (Gebäude 222) auf dem Gelände des Industrieparks Gersthofen (IGS). Die Halle dient zur Lagerung von Kontakten und Hilfsstoffen vor deren Einsatz in der Produktion. Zukünftig sollen dort maximal 15 statt bisher zwei Tonnen an umweltgefährlichen Stoffen eingelagert werden. Bauliche Veränderungen sind nach Angaben der Verwaltung nicht erforderlich.

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Benötigt für Produkt-Paletten

Ebenfalls erhöht werden soll die Kapazität für das Produkt Nylostab S-EED. Dabei handelt es sich um ein Lichtschutzmittel und einen Verarbeitungsstabilisator für Polyamide. Dafür wird an einem Gebäude des Industrieparks ein Baufeld mit der Grundfläche von 6,25 x 6,25 Metern angelegt. Dieser Bereich wird für die Bereitstellung von befüllten Produkt-Paletten benötigt. Die dazugehörige Anlage wurde bereits 1995 vom Landratsamt genehmigt. Bernd Miller von der Bauverwaltung betonte, dass die Stadt dieses Vorhaben lediglich bauplanungsrechtlich beurteilen könne. „Die Kapazitätserhöhung des Produktes Nylostab S-EED, die Erhöhung der Menge an Produktmix sowie der Einbau und der Betrieb einer Kompaktiereinrichtung von der unteren Immissionsschutzbehörde geprüft.

Biogas Einstimmig sein Einvernehmen erteilt hat der Ausschuss der Leistungserhöhung einer bestehenden Biogasanlage in Edenbergen. „Für die Anlage liegt bereits eine rechtskräftige Baugenehmigung vor“, so Miller. Mit der eingereichten Tektur soll nun die Leistung erhöht werden. „Es finden keine baulichen Veränderungen statt.“ Allerdings versah der Ausschuss seine Zustimmung mit dem Hinweis, dass das Landratsamt darauf achten soll, das die Immissionschutzbestimmungen eingehalten werden.

Bauantrag Zugestimmt wurde einem Bauantrag für ein Mehrfamilienhaus südlich der Emslandstraße. Das Gebäude soll 33,74 x 12,99 Meter messen. Vorgesehen sind vier Vollgeschosse mit einem flach geneigten und extensiv begrünten Pultdach. Dafür sprach der Ausschuss eine Befreiung vom Bebauungsplan aus. In einer Tiefgarage sind 18 Stellplätze nachgewiesen.

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