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Heimat entdecken

06.09.2020

Heimat entdecken: Mit der ganzen Familie rund um Oberschönenfeld

Markus Kranzfelder aus Gessertshausen fährt gerne mit seinen Kindern den Weg entlang der Bachwiesenstraße. Ein Halt bei den Pferden der Talranch gehört natürlich mit dazu.
Foto: Diana Zapf-Deniz

Plus In den Westlichen Wäldern rund um das Kloster Oberschönenfeld lohnt sich eine Wanderung. Warum sich dieser Ausflug für die ganze Familie eignet.

Die Spätsommertage locken viele Wanderer, Radfahrer und Naturliebhaber raus ins Freie. Denn hier kann man Abschalten vom Alltagsstress, einen Ausflug mit der Familie machen oder sich einfach nur fit halten. Eine relativ kurze und dennoch zauberhaft idyllische Strecke findet man in Gessertshausen, im wunderschönen Naturpark Augsburg - Westliche Wälder.

Wer gut zu Fuß ist, läuft die dreieinhalb Kilometer vom Bahnhof Gessertshausen bis zum Biergarten in Oberschönenfeld in etwa einer dreiviertel Stunde. Mit dem Fahrrad dauert es nur knapp 15 Minuten. Wer mag, nimmt sich beim Bäcker oder Metzger direkt an der Hauptstraße noch eine Brotzeit mit.

Kurz vor der Tankstelle geht es links in die Bachwiesenstraße. Wie der Straßenname schon verrät, findet man herrlich satte Wiesen entlang des Baches Schwarzach, der zwischen Scherstetten und Schwabegg entspringt.

Zu Besuch bei den Pferden an der Talranch

Markus Kranzfelder wohnt in Gessertshausen und fährt die Strecke gerne mit seinen Kindern mit dem Rad. Leopold sitzt dabei genüsslich im Fahrradanhänger, wogegen Schwesterchen Sophia selbst in die Pedale tritt. An der Talranch statten sie den Pferden einen kurzen Besuch ab. „Diese Route fahre ich gerne mit den Kindern, die sich jedes Mal riesig auf den großen Spielplatz in Oberschönenfeld freuen“, erzählt der Familienvater. Für sie ist es ein einstündiger Kurztrip, den sie immer wieder genießen.

Als nächste interessante Station folgt das Rot- und Damwildgehege. Es gehört Walter Albrecht. Vor dem Zaun ist ein kleiner Automat mit Hirschfutter angebracht. Für 50 Cent gibt es eine doppelte Portion, die die Kinder gerne an die größte heimische Hirschart verfüttern.

Bevor man zum Wildhof Albrecht in Oberschönenfeld, der einst Ziegel für das Kloster fertigte, gelangt, spaziert man an einem kleinen Waldsee vorbei.


Das Rot- und Damwild der Familie Albrecht darf mit Hirschfutter aus dem Automaten gefüttert werden.

Nun stehen alle Möglichkeiten offen. Ob ein Besuch im Bauernmuseum Staudenhaus, auch Strohdachhaus genannt, oder im Volkskundemuseum, ein Blick in den hübschen Kräutergarten, eine Stärkung im Klosterstüble, ein Souvenir im Klosterladen oder frisches Brot aus der Klosterbäckerei (Montag ist jeweils Ruhetag) oder ein himmlischer Eindruck in der Kirche Mariä Himmelfahrt der Zisterzienserinnenabtei, hier stehen so viele Möglichkeiten zur Auswahl. Nicht zu vergessen der Spielplatz, der ganze Generationen von Kindern anlockte und es nach wie vor tut.

Eine Vielzahl an Rundwegen

Wer nach einer ausgiebigen Rast noch Power hat und mit dem Radl gekommen ist, kann den Ärchäologischen Radweg, den Mozart-Radweg oder die Freiherr-von-Zech-Rundtour ausprobieren. Zu Fuß kann man ein Stückchen den Jakobus-Pilgerweg Richtung Maria Vesperbild gehen, den etwa zwei Kilometer langen Walderlebnispfad erkunden, den elf Kilometer langen Rundweg laufen oder vorbei am Hubertusbrunnen zur St. Hubertus-Kapelle wandern.

Oberschönenfeld ist zudem Station des Energiepfades der Bürgerstiftung Augsburger Land. Deshalb findet man hier eine große Informationstafel über den Rohstoff Holz. Wer müde ist und nicht mehr zum Bahnhof zurück marschieren oder radeln möchte, hat die Möglichkeit, mit dem Bus Linie 605 zurück zu fahren. Mehr Natur, Erholung, Freizeitangebot, Kulinarik und Bildung so dicht komprimiert geht nicht.

Lesen Sie dazu auch noch weitere Folgen unserer Ausflugsserie:

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