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Ferienprogramm

11.09.2019

Heimatkunde mit dem Fahrrad erlebt

Ellgauer Kinder erfahren unterwegs vieles aus der Ortsgeschichte

„Wie gut kennt ihr die Ellgauer Fluren?“ 26 Buben und Mädchen und vier Gruppenleiterinnen begaben sich im Zuge des Ferienprogramms mit dem Fahrrad auf Schatzsuche in die Ellgauer Flur.

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Nach dem Start ging es zunächst entlang des Lechs zur Schleuse in Ostendorf. Dort erläuterte Bürgermeister Manfred Schafnitzel den Mechanismus einer Schleuse, und die Teilnehmer konnten sehen, woher der Mühlbach kommt, der sich durch Ellgau schlängelt.

Weiter ging es mit dem Drahtesel zum Ellgauer Kreuz am Totenweg. Hier erfuhren die Buben und Mädchen, dass die Gemeinde Ellgau bis 1876 kein eigenes Begräbnisrecht hatte. Ihre Toten mussten über Feld über den „Totenweg“ nach Westendorf zur Bestattung gebracht werden. Daran erinnert das dort aufgestellte Kreuz.

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Der nächste Halt war das Wegekreuz an der Verbindungsstraße von Ellgau nach Nordendorf, das Vorbeifahrenden Schutz und Segen spenden soll. Beim Speckkreuz erfuhren die Teilnehmer einiges über Flurnamen, und sie hatten die nicht ganz leichte Aufgabe, aus großen Puzzleteilen Ellgau und seine Fluren zusammenzufügen. Weiter ging die Fahrt über die weite Ellgauer Flur zur Birkenallee beim Herrlehof. Dort erfuhren die Kinder einiges über verschiedene Baumarten und hörten mystische Geschichten, die rund um das Rondell bei der Birkenallee am Herrlehof erzählt werden. Ein leckeres Picknick am Fischweiher ließ die beinahe 20 erradelten Kilometer vergessen.

Bürgermeister Manfred Schafnitzel und Landwirt Ulrich Schädle statteten der Runde einen Besuch ab. So konnten die Buben und Mädchen viele Fragen stellen, die mit Ellgau und den Ellgauer Flurnamen zu tun hatten. So ganz nebenbei erfuhren sie aber auch die Bedeutung der Ellgauer Flur- und Wegekreuze. Betreut wurden die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen von den vier Gruppenleiterinnen des Ellgauer Kirchenteams Elisabeth Wagner-Engert, Bettina Dittrich, Sabine Rieger und Rosmarie Gumpp. (rogu)

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