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Landkreis Augsburg

07.12.2019

Heißer Tanz an der Tabellenspitze im Augsburger Land

Kapitän Fabian Tögel und Patrick Mayer vom Spitzenreiter FC Horgau und Nils Schwemmer (links) von der Überraschungsmannschaft des SSV Anhausen tanzen an der Tabellenspitze der Kreisliga Augsburg.
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Kapitän Fabian Tögel und Patrick Mayer vom Spitzenreiter FC Horgau und Nils Schwemmer (links) von der Überraschungsmannschaft des SSV Anhausen tanzen an der Tabellenspitze der Kreisliga Augsburg.
Bild: Marcus Merk

Plus Fußball-Nachlese: Der FC Horgau ist Klassenprimus in  der Kreisliga Augsburg. Doch es gibt einen überraschenden Konkurrenten. So sieht das Zwischenzeugnis aus.

Acht Kreisligisten gibt es im Verbreitungsgebiet der AZ Augsburger Land, die in den Ligen Augsburg, Ost und West am Ball sind. Nach der Vorrunde reicht die Bandbreite der Platzierungen von Platz eins bis zum abgeschlagenen Schlusslicht. Nach den Bezirksligisten wollen wir auch den bisherigen Saisonverlauf dieser Teams mit Schulnoten bewerten.

SSV Anhausen

  • Punkte/Tore: 28 Punkte aus 16 Spielen. Acht Siegen stehen vier Unentschieden und vier Niederlagen gegenüber. Die Tordifferenz (26:20) lautet +6. Man musste nur 20 Gegentreffer hinnehmen (nur der FC Horgau hat weniger), hat aber mit 26 Treffern weniger erzielt, als der auf einem Relegationsplatz stehenden FC Königsbrunn (28). Nur vier Klubs haben weniger getroffen.
  • Zuschauer: 114.
  • Höchster Saisonsieg: 5:0 beim TSV Schwabmünchen II.
  • Höchste Niederlage: 0:3 beim FC Horgau.
  • Torschützen: Michael Duda führt mit acht Treffern vor Tobias Wieser (6) und Martin Wenni (5).
  • Dauerbrenner: Martin Wenni und Julian Hoffmann haben in 16 Spielen keine Sekunde gefehlt. Benedikt Schmid wurde einmal vier Minuten vor Schluss ausgewechselt. Jeweils 15 Einsätze können Maximilian Wiedemann, Josef Guggenberger, Mark Hofmann und Michael Duda verzeichnen. Insgesamt brachte Spielertrainer Benedikt Schmid 24 Spieler zum Einsatz.
  • Fazit: Der SSV Anhausen ist die Überraschungsmannschaft der Vorrunde in der Kreisliga Augsburg und überwinter völlig zu Recht auf Platz vier. Mit dem Ex-Bayernliga-Spieler Martin Wenni hat die Mannschaft noch mehr Qualität und Stabilität gewonnen.
  • Note: 2.

TSV Dinkelscherben

  • Punkte/Tore: 30 Punkte auf 16 Spielen. Neun Siege, drei remis, vier Niederlagen. Mit 47 Treffer hat man die meisten in der Liga erzielt. 23 Gegentore sind ebenfalls kein schlechter Wert und bedeuten Platz vier.
  • Zuschauer: 185 Besucher wurden im Schnitt auf den Kaiserberg gezählt. Das ist Platz zwei hinter der SpVgg Langerringen (209). Die meisten kamen zum Derby gegen den SSV Anhausen (250).
  • Höchster Saisonsieg: 7:0 gegen SpVgg Lagerlechfeld.
  • Höchste Niederlage: 0:2 beim FC Horgau und beim TSV Zusmarshausen.
  • Torschützen: Hinter Thomas Kubina (13 Treffer) folgen mit Julian Kania und Simon Achatz zwei 18-jährige Youngsters, die jeweils neun Tore erzielt haben.
  • Dauerbrenner: Torhüter Tobias Weber hat in 16 Spielen keine Minute verpasst. Ebenfalls 16 Einsätze haben Simon Achatz und Maximilian Micheler. 15 Mal waren Thomas Kubina und Julian Kania dabei. Insgesamt brachte Trainer Michael Finkel 19 Spieler zum Einsatz, zwei davon nur ein einziges Mal.
  • Fazit: Als Topfavorit gestartet lag der TSV nach drei Niederlagen in Folge am siebten Spieltag sogar auf einem Abstiegsplatz. Inzwischen hat sich die Mannschaft gefangen und liefert: Sieben Sieg und zwei Unentschieden haben die Lila-Weißen auf Rang drei gehievt.
  • Note: 3,5.

FC Horgau

  • Punkte/Tore: 36 Punkte aus 15 Spielen. Nur eine Niederlage, drei Unentschieden und elf Siege. Mit 13 Gegentreffern hat man die beste Defensive der Liga, 33 erzielte Tore sprechen für eine gute Effektivität. Da haben vier Mannschaft mehr getroffen.
  • Zuschauer: 82 im Durchschnitt.
  • Höchster Saisonsieg: 4:1 beim FC Königsbrunn, jeweils 3:0 gegen SpVgg Westheim, TSV Kriegshaber und SSV Anhausen.
  • Höchste Niederlage: 2:5 bei der SpVgg Lagerlechfeld.
  • Torschützen: Mittelfeldspieler Philipp Mayer und Fabian Tögel waren je sieben Mal erfolgreich. Je vier Treffer gehen auf das Konto von Omar Samouwel und Michael Vogele, der dazu nur sechs Spiele gebraucht hat.
  • Dauerbrenner: Philipp Mayer und Omar Smouwel haben alls 15 Spiele mitgemacht. Fabian Tögel, Felix Häberl, Severin Blochum, Tobias Kirschner und Simon Blochum waren 14 Mal dabei. Insgesamt waren unter Spielertrainer Franz Stroh 20 Kicker im Einsatz.
  • Fazit: Trotz immer wiederkehrender Personalsorgen hat der FC Horgau eine konstante Vorrunde mit nur einer – allerdings deftigen – Niederlage abgeliefert. Nach der Verletzung von Marco Fischer hat man mit Torhüter Felix Häberl einen Glücksgriff gemacht. Die Kleeblätter stehen zurecht auf Platz der Kreisliga Augsburg und dürften von dort nur schwer zu verdrängen sein.
  • Note: 1,5.

SSV Neumünster

  • Punkte/Tore: Zwei Punkte aus 19 Spielen. Kein einziger Sieg, zwei Unentschieden und 17 Niederlagen. Die wenigsten Tore geschossen (12), die meisten kassiert (66). In allen Kategorien stellt der SSV das Schlusslicht.
  • Zuschauer: Im Durchschnitt kamen 81. Die meisten (150) gegen den VfR Jettingen.
  • Höchster Saisonsieg: Es gab keinen.
  • Höchste Niederlage: 1:7 gegen den FC Lauingen.
  • Torschützen: Pascal Schrodi (4), Manuel Heinle, Simon Weschta und Jürgen Litzel (je 2).
  • Dauerbrenner: Franz Behmer, Thomas Wink, Pascal Schrodi und Kai Rauner haben alle 18 ausgetragenen Partien mitgemacht. Maximilian Ruth, Jürgen Litzel und David Lörcher waren 17 Mal dabei. Insgesamt musste Trainer Jan Schrodi auf 23 Spieler zurückgreifen. Sieben davon kamen weniger als dreimal zum Einsatz.
  • Fazit: 14 Punkte auf Relegationsplatz, 17 auf das rettende Ufer. Hinter dem SSV liegt eine Horror-Vorrunde. Ein Spiel musste sogar abgesagt und die Punkte verschenkt werden. Der Abstieg ist so gut wie besiegelt.
  • Note: 6

TSV Täfertingen

  • Punkte/Tore: 14 Zähler aus 16 Spielen, 20:30 Tore. Während die Zahl der Gegentreffer durchaus passabel ist, sind 20 Tore das zweitschlechteste Ergebnis hinter Schlusslicht Kriegshaber (17).
  • Zuschauer: Mit einem Schnitt von 131 liegt man auf Platz drei. Die meisten Besucher kamen zum Auftaktderby gegen die SpVgg Westheim (350).
  • Höchster Saisonsieg: 6:0 gegen den TSV Kriegshaber.
  • Höchste Niederlage: 2:6 beim TSV Dinkelscherben.
  • Torschützen: Mit jeweils drei Treffern teilen sich Marco Iovane, Giuliano Manno und Pierre Winatschek Platz eins der Torschützenliste.
  • Dauerbrenner: Michael Lindermayr hat keine Sekunde versäumt. Ebenso 15 Spiele haben Dominik Mörz und Gregor Weis absolviert. 14 Mal war Marco Iovane im Einsatz. Insgesamt brachte Trainer Antonio Cuevas 21 Spieler zum Einsatz.
  • Fazit: Nach vielversprechendem Auftakt wurde der Aufsteiger, der nach dem Abgang von Torjäger Marco Villani (zum TSV Schwabmünchen) und Mensur Basholli (unbekannt) keine Torgefahr ausstrahlt, in der Kreisliga Augsburg durchgereicht.
  • Note: 4,5.

SV Thierhaupten

  • Punkte/Tore: 21 Punkte aus 16 Spielen. Sechs Unentschieden stehen je fünf Siege und Niederlagen gegenüber. Mit 26:31 Toren befindet man sich in der Kreisliga Ost sowohl bei den erzielten als auch den kassierten Treffern im unteren Viertel.
  • Zuschauer: Mit einem Schnitt von 156 liegt der SVT auf Rang vier. Rekordbesuch (236) gab’s beim Spiel gegen den SSV Alsmoos-Petersdorf.
  • Höchster Saisonsieg: 3:1 gegen den SSV Alsmoos-Petersdorf.
  • Höchste Niederlage: 1:4 gegen den BC Rinnenthal, 0:3 gegen den SV Feldheim.
  • Torschützen: Benjamin Ullmann (8) und Reinhard Armbrust (7) führen vor Ex-Profi Dominik Reinhardt (5) die interne Torschützenliste an.
  • Dauerbrenner: Simon Wolf und Tobias Hörmann habe alle 15 Partien absolviert. Mario Schulz war 14 Mal im Einsatz.
  • Fazit: Der Aufsteiger hat sich in der Kreisliga Ost gut zurecht gefunden und dürfte mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Ein Spitzenspiel abzuschenken – wie mit der Absage der Partie gegen den BC Aichach geschehen – geht für einen Kreisligisten allerdings gar nicht.
  • Note: 3,5.

SpVgg Westheim

  • Punkte/Tore: 19 Punkte aus 16 Spielen. 31:37 Tore. Vorne hat man fast so oft getroffen, wie der Spitzenreiter, doch nur zwei Mannschaften haben mehr als 37 Treffer hinnehmen müssen.
  • Zuschauer: Mit 73 Besuchern liegt man auf dem vorletzten Platz. Weniger hat nur der TSV Göggingen (67).
  • Höchster Saisonsieg: 3:0 beim FC Haunstetten.
  • Höchste Niederlage: 1:5 beim Kissinger SC.
  • Torschützen: Marco Spengler hat mit 13 Toren in zwölf Spielen die beste Quote. Mit Abstand folgen Benjamin Walter und Marius Dußler (je 5).
  • Dauerbrenner: Benjamin Walter war in allen 16 Spielen dabei. Je 15 Einsätze haben Daniele Miccoli und Max Linder zu verzeichnen. Dann folgen sieben Spieler mit jeweils 14 Partien. Insgesamt brachte Trainer Oliver Haberkorn 22 Akteure zum Einsatz.
  • Fazit: Die SpVgg Westheim ist mit vier Niederlagen in die Kreisliga Augsburg gestartet und in dieser Vorrunde nie so wirklich in die Gänge gekommen, obwohl man im September/Oktober sechs Spiele am Stück ungeschlagen geblieben ist. Mit Ach und Krach hat man es zur Winterpause über den Strich geschafft. Doch das Abstiegsgespenst ist noch nicht endgültig verscheucht.
  • Note: 4.

TSV Zusmarshausen

  • Punkte/Tore: 23 Punkte aus 15 Spielen. 31:28 Tore. Treffer und Gegentore halten sich fast die Waage.
  • Zuschauer: Im Schnitt kamen 109. 250 waren es beim Derby gegen Dinkelscherben.
  • Höchster Saisonsieg: 6:1 gegen TSV Kriegshaber.
  • Höchste Niederlage: 1:5 beim TSV Göggingen, 0:4 bei SpVgg Lagerlechfeld.
  • Torschützen: Mark-André Wimmer hat elf Mal getroffen, Lukas Drechsler hat sieben Tore erzielt.
  • Dauerbrenner: Lukas Drechlser, Jonas Watzal und Mark-André Wimmer waren in allen 15 Spielen dabei. Sebastian Müller, Patrick Steinle und Marco Steinle absolvierten 14 Partien. Insgesamt schickte Trainer Thomas Weber 24 Spieler aufs Feld.
  • Fazit: Im vergangenen Jahr ist der TSV auf den letzten Drücker dem Abstiegsgespenst von der Schaufel gesprungen. In dieser Saison läuft es etwas besser, obwohl dem mit Ex-Profi Raif Husic spektakulär verstärkten Team noch immer die Konstanz fehlt.
  • Note: 4.
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