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Welden

04.07.2010

Heißes Fest in Welden

Franz Pfenning assistiert der neunjährigen Sophie Kunzmann und den Schwestern Melissa und Natascha Rieger auf dem "Skywalk" beim Spielplatzfest in Welden. Balance halten ist hier das Motto. Fotos: Ulrike Hauke
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Franz Pfenning assistiert der neunjährigen Sophie Kunzmann und den Schwestern Melissa und Natascha Rieger auf dem "Skywalk" beim Spielplatzfest in Welden. Balance halten ist hier das Motto. Fotos: Ulrike Hauke

Rund 250 Kinder nutzten die Attraktionen des Spielplatzfestes, das der Weldener Jugendbeirat jedes Jahr organisiert. Reichlich Abwechslung ist auf dem großzügig angelegten, parkähnlichen Abenteuerspielplatz ohnehin schon vorhanden. Eine Seilfähre, große Rutschen, Klettergerüste, Schaukeln und Wippen setzte man unter inzwischen große Bäume. Von Ulrike Hauke

Welden. Rund 250 Kinder nutzten laut Bürgermeister Peter Bergmeir bei Temperaturen von mehr als 35 Grad die Attraktionen des Spielplatzfests, das der Weldener Jugendbeirat jedes Jahr mitten im Ort organisiert. Reichlich Abwechslung ist auf dem großzügig angelegten, parkähnlichen Abenteuerspielplatz ohnehin schon vorhanden. Eine Seilfähre, große Rutschen, Klettergerüste, Schaukeln und Wippen setzte man unter inzwischen große Bäume. Die spendeten dann auch am Samstagnachmittag den notwendigen Schatten.

„Vor rund 15 Jahren hat die Gemeinde den Platz gekauft“, sagte Bürgermeister Peter Bergmeir stolz. Auch er hatte sich im legeren Freizeitlook unter die Kinder gemischt und probierte dann schon mal die eine oder andere Attraktion aus. Franz Pfenning, einer der Freiwilligen aus der Gemeinde, assistierte den Kleinen auf dem „Skywalk“. Gar nicht so einfach, nur auf den Seilen die Balance zu halten. Im Schatten der Bäume hatten die Schule Welden und der Waldkindergarten ihre Biertische aufgestellt. Selbst gebastelte Knautschbälle oder Gipsabdrücke von Hand oder Fuß gab’s dort zu handwerkeln.

Beliebtes Motiv beim Kinderschminken waren die schwarz-rot-goldenen Streifen auf den Wangen. So geschmückt konnte man weiterziehen zum Barfußparcours, der in einer Wasserwanne endete. Eine Erfrischung für die Kleinen. Oder sie übten ihre Treffsicherheit an der Wurfwand und an den Dosenpyramiden. Die Songs der Weldener Musiker No Rules rockten über den Platz. Die vier Jungs und ihre Sängerin spielen schon länger zusammen und das hörte sich gut an. Die fünf bauten ihre Anlage gleich neben dem Kaffeestand auf. Dort warteten nicht weniger als dreizehn Kuchen darauf, gegen einen geringen Obolus verzehrt zu werden. Würstel und Wurstsemmeln gab es für die, die es deftiger wollten.

Waltraud Pfenning, Gemeinderätin und Mitorganisatorin zählte auf: „Da haben viele mitgeholfen: Vereine, Krabbelstube, Frauentreff und einige mehr, auch die Weldener Bürger machen da jedes Jahr mit.“ Für ein klein wenig Ruhe und Erholung sorgte das Märchenzelt auf der anderen Seite am Rand des Spielplatzes. Idyllisch im Schatten unter hohen Bäumen lagen auch Decken darum herum, um Müttern und Kindern genügend Platz zu bieten. Die Geschichten und Abenteuer des Ritters Rost und Prinzen Protz nährten dort die Kinderfantasie. Offiziell endete das Spielplatzfest um 16 Uhr - denn im Fernsehen wartete für die meisten bereits das nächste Abenteuer, gesendet aus Südafrika.

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