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Entwicklung

27.09.2014

Hier entstehen 37 Bauplätze

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Westendorf wächst weiter und ist bei Häuslebauern beliebt

Die rund 1500 Einwohner zählende Gemeinde Westendorf ist bei Häuslebauern nach wie vor beliebt. Im Frühjahr 2015 sollen im neuen Baugebiet „Am Kornfeld“ die Bagger anrollen. Auf dem 27000 Quadratmeter großen Areal sollen laut Auskunft von Bürgermeister Steffen Richter 37 Bauplätze entstehen. Das neue Baugebiet liegt im Bereich der Schule und schließt sich an die neuen Häuser im Gebiet „Am Haferfeld“ an.

„Die Nachfrage nach den Plätzen ist groß“, erklärt der Rathauschef. In dem neuen Baugebiet seien insgesamt 30 Plätze für Einfamilienhäuser vorgesehen. „Dafür gibt es schon 24 Voranfragen“, so Richter weiter. Außerdem können auf drei Plätzen auch Doppelhaushälften gebaut werden, und in der Nähe der Schule ist ein Mehrfamilienhaus geplant.

Diejenigen, die dort ihr neues Heim errichten wollen, stammen laut Richter zu einem Drittel aus Westendorf. Ein weiteres Drittel komme aus der näheren Umgebung wie beispielsweise Meitingen oder Biberbach. Die restlichen Interessierten würden aus verschiedensten Gegenden zuziehen. Als Grund wird dann oft ein Arbeitsplatz in der Nähe genannt.

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Die Planungen für das neue Baugebiet sind schon sehr weit. Wenn keine größeren Probleme mehr auftauchen, kann der Gemeinderat das Vorhaben Ende Oktober offiziell absegnen.

Somit könnten im Frühjahr – oder wenn das Wetter mitspielt sogar ein bisschen früher – mit den vorbereitenden Arbeiten begonnen werden. Läuft alles nach Plan, könnten die Häuslebauer noch im Sommer loslegen.

In Westendorf war erst vor einigen Jahren das Baugebiet „Am Haferfeld“ entstanden, das sich in direkter Nachbarschaft zu den nun neu geplanten Bauplätzen befindet. Auf diesem Areal schossen die Neubauten wie Pilze aus dem Boden. Mittlerweile sind von den 35 Plätzen 34 verkauft und die allermeisten schon bebaut.

Wie viel die neuen Bauplätze in Westendorf kosten werden, kann der Bürgermeister derzeit noch nicht sagen. Zum Vergleich: Der Quadratmeter im Baugebiet „Am Haferfeld“ kostete 105 Euro pro Quadratmeter für Einheimische und 115 Euro für Auswärtige.

Die neuen Plätze werden aber vermutlich etwas teurer werden. Der Grund: Die Preise für die Erschließungsarbeiten wie etwa den Bau der Straße oder des Kanals sind teurer geworden.

Doch nicht nur im Neubaugebiet tut sich etwas. Auch das Gewerbegebiet „Süd“ neben der Bundesstraße soll um 1,5 Hektar, sprich um 15000 Quadratmeter vergrößert werden. Für diesen Platz gibt es laut Auskunft des Bürgermeisters schon einen Interessenten. Um welchen Betrieb oder welche Firma es sich dabei handelt, wollte Richter aber noch nicht verraten. In den nächsten Wochen soll es dort mit den Arbeiten für die nötige Infrastruktur losgehen.

Auch direkt in der Dorfmitte wird es noch einen kleinen Neubau geben. Im Rahmen der Dorferneuerung soll in den nächsten Wochen ein kleiner Pavillon aus Holz und Glas auf dem Dorfplatz im Bereich des neuen Brunnens errichtet werden.

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