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Titania-Bad

22.06.2017

Hier schwitzen die Bauarbeiter und später die Saunagäste

Die Saunafreunde sind die treuesten Kunden des Freizeitbads Titania in Neusäß. Sie werden von der Erweiterung der Therme am meisten profitieren.
Bild: Marcus Merk

Wie der Bau des Saunahauses auf dem Außengelände in Neusäß vorangeht

Auf dem Außengelände des Titania-Bads in Neusäß wird gebaut: Das neue Saunahaus entsteht am Hang. Von der Erweiterung der Therme sollen die treuesten Kunden im Titania profitieren: Die Saunafreunde.

Jeder zweite Besucher in der Titania-Therme schwitzt gerne in der Sauna. Das ist im Vergleich zu anderen Bädern eine hohe Zahl. Da es besonders zu den Aufgusszeiten recht eng auf den Holzbänken wird, sollen die Saunafans mehr Platz bekommen. Die Stadt hat als Betreiber des Bades beschlossen, hier durch eine neue Außensauna mit rund 90 Plätzen und einem Ruheraum Luft zu verschaffen.

Die neue Holzhütte wird gegenüber des Ruhehauses errichtet. Angegliedert sind mehrere Außenduschen, Toiletten und ein Raum mit Liegen. Die Baustelle ist mit einem Zaun abgesichert, Plakate informieren die Besucher. Der Saunabetrieb laufe normal weiter, so Betriebsleiterin Jana Freymann. Die Arbeiten liegen im Zeitplan. Ziel sei, dass die Sauna bis zum Ende des Jahres fertig ist.

Nach längeren Diskussionen der Stadträte war die Finanzierung des Projekts festgestanden: Die Investition wird zur Hälfte über ein Darlehen der Stadt und zur anderen Hälfte von der Sportstätten Neusäß GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Stadt, gedeckt.

Der Bau der Titania-Therme vor 15 Jahren war das größte Bauprojekt in der Geschichte der Stadt Neusäß. Das Geld dafür wurde aus dem städtischen Haushalt entnommen. Zuschüsse gab es keine. Nach der Krise mit dem Legionellenbefall und dem Betreiberwechsel im Oktober 2013 ist das Bad inzwischen wieder auf Erfolgskurs. Bei den Besucherzahlen lag die Therme im vergangenen Jahr deutlich über dem Plan. (kar)

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