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Diedorf

09.10.2017

Hier zeigen die Kunstlehrer, was sie können

Kunstlehrer aus Diedorf und Augsburg stellen ihre Werke bei den Diedorfer Kulturtagen aus.
Bild: Jutta Kaiser-Wiatrek

Ausstellung mit Skulpturen, Scherenschnitte und Masken kann noch in dieser Woche besichtigt werden

Anlässlich der Diedorfer Kulturtage haben sich Kunstlehrer von Schulen des Ortes und der näheren Umgebung, teils noch im Schuldienst, teils bereits im Ruhestand, auf Anregung von Museumsleiter Michael Stöhr, ehemaliger Kunstlehrer am Justus-von-Liebig-Gymnasium zusammengetan, um ihr künstlerisches Wirken und Können zu zeigen. Während sie sonst meist Ausstellungen ihrer Schüler organisieren und ihr eigenes Können dabei ein wenig verstecken, präsentieren sie sich einmal ganz persönlich in dieser neuen Herbstausstellung.

So hat Michael Stöhr verschiedene, überraschende Masken aus seinem aktuellen Schaffen zur Ausstellung beigetragen. Das Motiv Affe ist für Kunstschaffende ein Thema von bleibender Aktualität. Kunstlehrerin Anja Müller vom Schmuttertal-Gymnasium hat sich ausführlich in verschiedenen Darstellungsweisen damit beschäftigt. Ihr Fachkollege am Diedorfer Gymnasium, Michael Hinterleitner stellt verschiedene Silberobjekte und -gefäße aus. Zauberhafte Mädchenköpfe hat René Winter, der am Holbein-Gymnasium Kunst unterrichtet, geschaffen. Ihm ist es gelungen, fein ziseliert und kräftig zugleich in den Gesichtern Emotionen auszudrücken.

Mit Scherenschnitten und Materialcollagen stellt sich Yannick Loos, der an der Grund- und Mittelschule Diedorf tätig ist, vor. Loos ist der Sohn des bekannten Augsburger Aktionskünstlers Roddy W. Hoyer. Mit fotorealistischen Arbeiten beteiligt sich Manfred Herner, ehemals Grund- und Mittelschule Diedorf an der Ausstellung.

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Als siebter Künstler ist - posthum - der Vater des Initiators der Ausstellung, der Kunsterzieher Walter Stöhr, dabei. Zu sehen sind 50 höchst interessante Skizzenblöcklein mit Federzeichnungen, die Ansichten aus Augsburg und Umgebung, des bayerischen Schwabens sowie fremder Orte zeigen.

In Zukunft soll es noch viele weitere Kunstausstellungen im Haus der Kunst geben. Hier plant Stöhr langfristig und ist bereits mit verschiedenen Künstlern in Kontakt. Ab Januar soll in der Alten Dorfschmiede im Haus, ein neuer großer Ausstellungs- und Kunstraum entstehen, in dem Künstler kostenlos Kurse halten können. Hier bestehe bereits ein reges Interesse, so Stöhr. Schon im Februar 2018 soll dort eine Ausstellung mit Japangrafiken stattfinden. (jkw)

Öffnungszeiten der Ausstellung „Reisen in Phantasie und Wirklichkeit“: Dienstag, 10. Oktober, 17 bis 19 Uhr, Donnerstag, 12 Oktober, 18 bis 19 Uhr

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