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24.01.2019

Höfe werden ans Internet angeschlossen

Meitingen versorgt auch Anwesen, die außerhalb liegen

Für die Breitbandversorgung hat Meitingen bereits einiges unternommen. Laut Bürgermeister Michael Higl sind alle Hauptorte angeschlossen. Das heißt, dass dort mindestens mit 30 mbits im Internet gesurft werden kann.

Allerdings gibt es in der Marktgemeinde noch weiße Flecken. Dabei handelt es sich vor allem um Aussiedlerhöfe oder Bebauungen am Rande der Ortschaften. Damit auch diese einen Breitbandanschluss erhalten, gibt es derzeit ein spezielles Förderprogramm. Dieses stellt einen Zuschuss in Höhe von 70 Prozent der Kosten in Aussicht.

Aus diesem Grund beschäftigte sich der Marktgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung mit der Frage, ob diese Anwesen und auch die Kläranlage oder das Wasserwerk mit einem Breitbandanschluss ausgestattet werden sollen. Konkret handelt es sich um die Gebiete Lerchenfeld-, Raiffeisensstraße, Reichenmühle, Zeisenried, Ehekirch und Herdmähderweg.

Ein Anschluss dieser Orte würde laut Higl 634000 Euro kosten. Zieht man von dieser Summe den Zuschuss ab, stehen für die Gemeinde noch Kosten in Höhe von 145000 Euro im Raum.

Der Marktgemeinderat sprach sich einstimmig dafür aus, die Höfe mit Breitband zu versorgen. Claudia Riemensperger (CSU) erklärte, dass man die Förderung nutzen solle. Auch Fabian Mehring (FW) sagte, dass jeder die Chance auf einen guten Internetanschluss haben sollte, und Matthias Mark (SPD) appellierte daran, die letzten weißen Flecken zu schließen. (elhö)

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