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Holocaust: Die Erinnerung darf nicht enden

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Kommentar Von Felicitas Lachmayr
29.01.2019

Der Holocaust und die Verbrechen, die die Nazis zwischen 1933 und 1945 begangen haben, sind historisch einmalig.

Das erfordert eine besondere Form der Aufarbeitung und Erinnerung, die niemals enden darf. Wenn AfD-Mitglieder den Nationalsozialismus als „Vogelschiss“ der deutschen Geschichte bezeichnen und von der tausendjährigen Zukunft Deutschlands schwadronieren, ist es höchste Zeit, darüber nachzudenken, wie wir solchen Äußerungen entgegentreten. Eine lebendige Erinnerungskultur spielt dabei eine entscheidende Rolle. Dazu gehört auch, dass Namen ehemaliger

Nazigrößen aus dem öffentlichen Raum verschwinden und Menschen, die gegen das verbrecherische Regime gekämpft haben, gewürdigt werden. Nur wenn wir uns mit der eigenen Geschichte auseinandersetzen, können wir verhindern, dass sie sich wiederholt. Die meisten Zeitzeugen sind gestorben. Doch es gibt Möglichkeiten, die Gräuel des Nationalsozialismus greifbar zu machen. Die Fülle an Filmen, Büchern und Ausstellungen ist enorm. Wir müssen sie nur nutzen und sie immer wieder in Bezug zu uns selbst und unserer Zeit setzten. Das sind wir den Angehörigen und den Menschen, die von den Nazis ermordet wurden, schuldig.

Beispiele der Nazidiktatur finden sich auch im Landkreis Augsburg: Die Letzten Zeugen einer Schreckenszeit

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