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Versorgung

11.05.2015

Hubschrauber fliegt an Stromleitungen entlang

Der Stromversorger LEW lässt seine Stromleitungen wieder aus der Luft kontrollieren. Vom Hubschrauber aus wird nach Auffälligkeiten oder Schäden gesucht, auch Vogelnester an kritischen Stellen können gesichtet werden.
Bild: Wolfgang Kahler

Inspektion aus der Luft zahlt sich nach Unternehmensangaben aus

Millimeterarbeit in der Luft: Erneut hat Stromversorger LEW in der vergangenen Woche einen Hubschrauber losgeschickt, um im Landkreis Augsburg die Stromleitungen unter die Lupe zu nehmen. Am Mittwoch führte die Route des Helikopters von Königsbrunn über Schwabmünchen bis nach Ettringen und zurück. Tags darauf wurden die Leitungen im Bereich Horgau kontrolliert. Die Route führte über Dinkelscherben, Zusmarshausen und Wörleschwang.

Der Helikopter fliegt langsam mit 20 bis 30 Kilometer pro Stunde parallel zur Stromleitung, während ein LEW-Mitarbeiter die Masten und die Leiterseile begutachtet. Sein Kollege an Bord erhält über einen Laptop mit GPS-Ortung den genauen Standpunkt, um die Masten exakt zu benennen und notiert eventuelle Auffälligkeiten oder Schäden.

Auch Vogelnester oder Gegenstände im Blick

Neben möglichen Schäden an Masten, Isolatoren und Leiterseilen werden beispielsweise auch Vogelnester an kritischen Stellen, zu nah wachsende Bäume, Spechtlöcher oder Gegenstände in den Stromleitungen (etwa Luftballons oder Drachenschnüre) notiert.

Allein im vergangenen Jahr hat die für das Stromnetz zuständige LEW-Tochter LVN mehr als 45 Millionen Euro für den Unterhalt des Stromnetzes aufgewendet. Ein Teil davon floss in Erneuerung und Instandhaltungen. Das zahlt sich nach Unternehmensangaben nachweisbar aus.

Im Durchschnitt war jeder Kunde im Netzgebiet aufgrund ungeplanter Versorgungsunterbrechungen nur rund sieben Minuten ohne Strom – das sind nochmals fünf Minuten weniger als im Vorjahr und ist ein neuer Firmenrekord. Und besser als der bundesweite Durchschnitt. (AL)

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