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09.06.2009

In 19 von 46 Gemeinden haben die Grünen die Nase vor der SPD

Landkreis Augsburg In 19 von 46 Gemeinden des Augsburger Landes liegen die Grünen vor der SPD. Diese und noch weitere Spezialitäten der Europawahlen haben wir in den Kommunen unseres Verbreitungsgebietes herausgearbeitet.

Adelsried In den Gemeinden spielt die Linke keine Rolle, in Adelsried bekam sie 1,5 Prozent.

Allmannshofen Eine der wenigen Orte mit einer Wahlbeteiligung unter 40 Prozent (36,3) - und siehe da, die CSU büßt knapp elf Prozent ein (noch 56,7). Und: Die Republikaner kommen auf 4,2 Prozent, mehr gab's sonst nirgends.

Altenmünster Kommunal- und Europawahl sind zwei Paar Stiefel. Altenmünster hat zwar einen SPD-Bürgermeister (Bernhard Walter), doch am Sonntag gab's nur 6,2 Prozent.

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Aystetten Eine der Hochburgen der FDP mit einem zweistelligen Ergebnis (11); die Grünen bleiben mit 9,8 Prozent nur knapp darunter.

Biberbach Nur sechs Prozent für die Liberalen, weil Hans Häusler von den Freien Wählern ein Heimspiel hatte.

Bonstetten 13,4 Prozent für die Grünen und nur 51,3 für die CSU - hier spiegelt sich der Bürgerentscheid über den Aussichtssturm wider.

Diedorf Eine Hochburg der Freien Wähler, da Bürgermeister Otto Völk über ihre Liste in den Kreistag einzog? Falsch gedacht, Grüne (12,9) und FDP (8,3) sind stark, die FW aber bekommen nur 4,0 Prozent.

Dinkelscherben Im Markt gibt es eine rührige SPD, doch das zahlt sich nicht aus - 9,0 Prozent sind die Quittung. Da ziehen sogar die Grünen (9,46) vorbei und werden zweitstärkste Kraft.

Ehingen Eine der wenigen Gemeinden, wo die SPD zulegen kann (plus 2,6 auf 7,7). Die CSU muss 13 Prozent abgeben. Matchwinner sind die Grünen (plus 2,7 auf 11,3 Prozent).

Ellgau Zehn Prozent Miese für die CSU (noch 64,5): Das nützt der FDP (8,6), die damit fast die SPD (8,9) überholt.

Emersacker Die Grünen (7,9) liegen noch vor der SPD (7,4).

Fischach Die SPD (7,5 Prozent) tanzt nur noch in der dritten Reihe und muss den Grünen (9,2) den Vortritt lassen, stark bedrängt bereits von den Liberalen (6,3).

Gablingen Auch hier können die Freien Wähler kaum punkten (4,4), wogegen die FDP sich um fast vier auf nunmehr 8,6 Prozent verbessert.

Gersthofen Eine der Gemeinden mit einer Wahlbeteiligung unter 40 Prozent (38,6), dafür jedoch ein starkes Plus für die Liberalen (3,6 auf 7,8) und eine PDS mit deutlichem Zuwachs (von 0,9 auf 2,5). Die Freien Wähler kriegen auch in der Heimat ihres Kreisvorsitzenden Dr. Markus Brem nicht mehr als 4,6 Prozent.

Gessertshausen Eine von 19 Kommunen im gesamten Landkreis mit seinen 46 Gemeinden, wo die Grünen (12,9) die SPD (8,4) überrundet haben.

Heretsried Hier wird deutlich, was die Bürger am Sonntag wirklich interessiert hat: Das, was vor der eigenen Haustüre passiert. Und so meldet Heretsried eine Wahlbeteiligung von 74 Prozent - vor fünf Jahren 36,8. Der Unterschied: Bürgerentscheid zum Solarpark.

Horgau Noch immer zweistellig sind die Grünen (13,3) geblieben, trotz eines Rückgangs um fast zwei Prozent.

Kühlenthal Außer den Rekorden für CSU (plus) und SPD (minus/siehe Seite 1) fällt hier auf, dass die Republikaner keine einzige Stimme bekommen (2004 noch 1,8 Prozent).

Kutzenhausen Nein, kein Schreibfehler: Die Grünen erhalten zehn Prozent mehr als die SPD (14,7 zu 4,2 Prozent). Kein Wunder, dass SPD-Landeschef Ludwig Stiegler (der mit dem roten Pullover) von einem "Schlag in die Magengrube" spricht. Dabei hat er das Kutzenhauser Ergebnis bestimmt noch nicht gekannt.

Langweid In der Viel-Völker-Kommune verliert die CSU über acht Prozent. Langweid ist das Spiegelbild der SPD: Vor Ort 10,04 Prozent, im Kreis 10,04. Vor vier Jahren: SPD in Langweid 12,76 Prozent, SPD im Kreis 12,58.

Meitingen Starke Freie Wähler (9,5) sind das einzige Überraschungsergebnis im Markt.

Neusäß Die Wahlbeteiligung ist für eine Stadt in dieser Größenordnung sehr gut, liegt mit 46 Prozent deutlich über Gersthofen (38,6) oder gar Königsbrunn (36,1). Auch in der Heimat des SPD-Landtagsabgeordneten und Bezirksvorsitzenden Harald Güller verharrt die SPD wie schon 2004 hinter den Grünen in der dritten Reihe (13,2 zu 10,4). Stark die FDP (9,6/plus 4,1), schwach die FW mit 3,5.

Nordendorf Dafür sind die Freien Wähler hier mit 8,4 Prozent gut im Rennen.

Stadtbergen Fast hätten SPD (14,0) und Grüne (13,7) zusammen mit der FDP (8,0) die CSU unter die 50 Prozent gedrückt - aber halt nur fast (50,8). Kein Wunder, dass es da für die FW (3,0) nichts zu erben gab.

Thierhaupten Wenn Europa gewählt wird, dann ist selbst ein SPD-Bürgermeister (hier: Franz Neher) kein Zugpferd für die Sozialdemokratie und fällt unter zehn Prozent (9,0).

Ustersbach Eine Hochburg der ÖDP mit 4,3 Prozent und damit deutlich über dem Kreisschnitt der Partei (1,5).

Welden Hier hat die FDP mit 8,8 Prozent nicht nur die Grünen (8,3) geschlagen, sondern auch die SPD (8,6) und ist auf einen Schlag (plus 5,5) zur zweitstärksten Partei geworden.

Westendorf Die Liberalen legen sich mächtig ins Zeug, verbessern sich um vier Punkte auf 7,7 Prozent.

Zusmarshausen Fast neun Prozent büßt die CSU ein (62,7), doch davon profitierten nur FDP (plus fünf auf 7,3) und die Freien Wähler (von 0 auf 5,8), nicht aber die SPD (minus 2,6). Die Sozialdemokratie bekommt in Zusmarshausen eine 6,6 - so werden starke Erdbeben auf der Richter-Skala eingestuft. "Eine weitere Wahlanalyse Seite 1

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