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Gemeinderat

29.07.2019

In Biberbach werden die Parkplätze knapp

Wo die Stellplätze fehlen und was die Kommune nun unternehmen wird

Kaum zu glauben: Nicht nur in dicht bebauten Stadtlagen, auch auf dem Dorf wird es inzwischen eng mit dem Parkraum. Der Biberbacher Gemeinderat befasste sich mit der Ausweisung zusätzlicher Stellflächen an der Raiffeisenstraße, wo eine neue Begegnungsstätte entstehen soll.

Es gibt in der unmittelbaren Nachbarschaft schon einige stark frequentierte Gebäude, was den Parkdruck erhöht. Der Dorfladen zieht Kunden an, im Feuerwehrhaus übt das Blasorchester, die Bewohner der Senioren-WG bekommen Besuch, und im Haus der Vereine gibt es Veranstaltungen. Die Bachbrücke am Feuerwehrplatz wird erneuert und Baufirmen lagern Material auf dem Platz, der sonst als Parkfläche zur Verfügung steht.

Sobald der Dorfladen in das gerade geplante neue Gebäude am Marktplatz umziehen kann und die Baumaßnahmen, die am Feuerwehrplatz für Engpässe sorgen, abgeschlossen sind, wird es zwar wieder leichter werden, einen Parkplatz zu finden. Trotzdem sind auf lange Sicht zusätzliche Parkplätze nötig. Darauf hat das Landratsamt bei der Bearbeitung des Bauantrags für die Begegnungsstätte hingewiesen.

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Der Gemeinderat beschloss deshalb, zehn weitere Stellflächen auf dem Grundstück des abgerissenen alten Rathauses auszuweisen. Das Landratsamt prüft nun, ob die vorhandenen und neuen Parkplätze auf dem Areal rund um Bauhof und Feuerwehrhaus zur Genehmigung des Bauvorhabens ausreichen.

Damit ein Bauwerber am südlichen Ortsrand von Albertshofen das gewünschte Einfamilienhaus errichten kann, stellte der Gemeinderat eine Einbeziehungssatzung auf. Noch liegt das geplante Gebäude im Außenbereich. Wenn die Satzung in Kraft getreten ist, gehört der Bauplatz zum Dorfgebiet. Die Erschließung ist gesichert, und das Baufeld überschreitet die Linie zum angrenzenden Landschaftsschutzgebiet nicht. Nach der einfachen vierwöchigen Auslegungsfrist könnte schon in vier Wochen Baurecht bestehen, so Bürgermeister Wolfgang Jarasch.

Nicht landwirtschaftlich privilegiert ist der beantragte Neubau einer Lagerhalle in der Bibertalstraße. Trotzdem stehe dem Vorhaben grundsätzlich nichts entgegen, so der Konsens im Rat. Einzige Voraussetzung zur Zustimmung: Das Gebäude muss außerhalb der vom Wasserwirtschaftsamt kürzlich neu festgelegten Hochwasserlinie liegen. Die neuen Berechnungen beziehen sich auf das sogenannte HQ100, also ein extremes Hochwasser, wie es voraussichtlich nur einmal alle 100 Jahre geschieht.

Einstimmig stellte der Gemeinderat die Jahresrechnung 2017 fest. Johann Ertl (SPD) stellte als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses die Vorgehensweise der Prüfung vor. Es habe keine Beanstandungen gegeben, so Ertl. Ausschussmitglied Werner Sinninger (CSU) bemängelte, dass es bisher keine Protokollierung der Sitzungen gebe. „Das ist nach der Gemeindeordnung ein Muss.“ Auch seien die Feststellungen von Mitgliedern des Ausschusses auch gegen die Stimmen der anderen Mitglieder zu protokollieren. Über das künftige Vorgehen werde der Ausschuss in seiner nächsten Sitzung beraten, sicherte Ertl zu.

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