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Religion

07.07.2020

In Ellgau wird das Patrozinium gefeiert

Zur Andacht am Fest des heiligen Ulrich gestalteten Kinder unter Regie von Mesnerin Simone Götzfried ein Ulrichskreuz im Landart-Stil.
Bild: Rosmarie Gumpp

Kinder gestalten im Landart-Stil das Ulrichskreuz

Der Namenstag des heiligen Ulrich wurde am Samstag auch in Ellgau gefeiert. Am Abend gab es dazu eine Andacht im Freien.

Die Diözese Augsburg ist dem heiligen Bischof Ulrich geweiht. Die Kirche feiert am 4. Juli den Namenstag des großen Heiligen, der im Jahre 955 die Ungarn auf dem Lechfeld besiegte. Ulrich entstammte einem Adelsgeschlecht aus Wittislingen bei Dillingen und genoss eine gute schulische Ausbildung. Schon mit 33 Jahren wurde er Bischof von Augsburg und blieb es über 50 Jahre lang. Die Armen in seiner Diözese lagen ihm besonders am Herzen. Auch das Ellgauer Gotteshaus ist dem heiligen Ulrich geweiht. Beim Festgottesdienst erzählte Pfarrer Norman D’Souza, Leiter der Pfarreiengemeinschaft Nordendorf-Westendorf, über das Leben des Diözesanpatrones. Eine Abordnung des Kirchenchors gestaltete unter der Leitung von Konrad und Elke Eser den Festgottesdienst mit.

Der Pfarrgemeinderat lud am Abend des Patroziniumtags zu einer Andacht im Freien ein. Unter Anleitung von Mesnerin Simone Götzfried gestalteten Kinder im Landart-Stil ein Ulrichskreuz. Charakteristisch ist für dieses Kreuz, dass Horizontale und Vertikale gleich lang sind.

Wenn der Besucher die Ellgauer Kirche betritt, sieht er das Ulrichskreuz, in der Mitte ein Glasfenster mit dem Fisch. Elisabeth Wagner-Engert und Christina Schädle vom Pfarrgemeinderat Ellgau führten durch die Wort-Gottes-Feier. Der Kirchenchor umrahmte diese mit einigen Liedern. Auch Pfarrer Norman nahm sich für den Besuch der Ulrichsandacht Zeit und spendete am Schluss den Segen. (rogu)

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