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Volksfest

11.05.2018

In Fischach ist ozapft

Ohne den Einsatz der Mitglieder des Musikvereins wäre das Volksfest nicht möglich.
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Ohne den Einsatz der Mitglieder des Musikvereins wäre das Volksfest nicht möglich.

Noch bis Sonntag geht es in den Stauden rund. Schon vor der offiziellen Eröffnung am gestrigen Donnerstag war die Party in vollem Gange

Der erste Gerstensaft floss bereits am Mittwoch durch die durstigen Kehlen der Besucher der 90er-Jahre-Party des Fischacher Volksfestes. Der offizielle Anstich des ersten Festbierfasses erfolgte erst tags darauf. Bürgermeister Peter Ziegelmeier benötigte dazu lediglich zwei kräftige Schläge. Zusammen mit den Vorständen des ausrichtenden Musikvereins, Ehrengästen und Usterbachs Brauereichefin Stephanie Schmid stieß er auf ein gutes Gelingen der Fischacher Festtage an.

Während das Blasorchester des Musikvereins Fischach noch etwas verhalten die bayerische Brauereihymne vom Prosit der Gemütlichkeit anstimmte, hatte das Festzelt an der Buschelbergstraße seine erste Bewährungsprobe schon hinter sich. Viele junge Gäste – die meisten in Trachtenhemden, Joppen und Lederhosen sowie schickes Dirndlgewand gekleidet, einige aber auch in neonfarbenen T-Shirts, Plateauschuhe und dauergewellten Haaren – waren aus der ganzen Region zur 90er-Jahre Kult-Party gekommen und ließen dieses Jahrzehnt aufleben.

Die Dekade hatte nicht nur Deutschland durch die Wiedervereinigung verändert, sie war auch politisch geprägt durch das Entstehen der Europäischen Union sowie das Ende der Sowjetunion und der Apartheid in Südafrika. DJ „FabXL“ von der Kantine Augsburg servierte passend dazu Musik unter anderem von Guns’n’Roses, Nirvana, Backstreet Boys, Lou Bega und Spice Girls.

Auch für die nächsten Tage sorgt der Musikverein für ein zünftiges und vielfältiges Programm. „Wir haben versucht, für jeden Geschmack und für alle Altersklassen eine bunte Mischung auf die Beine zu stellen“, verdeutlicht Vorsitzender Andreas Thoma. Das Volksfest lebe von bunten musikalischen Farbtupfern, ergänzt sein Stellvertreter Günther Thoma. Zudem gebe es wieder ein Vergnügungspark mit Fahrgeschäften.

Am heutigen Freitag heißt die Devise „Nacht in Tracht“. Ein Motto, das bereits im vergangenen Jahr sehr gut beim Publikum angekommen sei, resümiert Dritter Vorsitzender Heiko Rehberger. Diesmal wartet die Alpenmafia mit einem Cocktail aus Alpenrock, Tanzmusik und Oberkrainer-Sound auf, verbunden mit einer Portion Charthits und Rock-Klassikern. Einlass ist um 19 Uhr. Der Eintritt kostet sechs Euro.

Als musikalische Revoluzzer versteht sich die Humpabumpa Revolution, die am Samstag, 12. Mai, aufspielt. Zeltöffnung ist um 18 Uhr. Vor den 22 Musikanten aus Oberneufnach unter der Leitung von Franz Huber bleibt keine Stilrichtung sicher. Finale ist am Sonntag, 13. Mai. Der Zeltgottesdienst um 10 Uhr wird von der Jugendkapelle des Musikvereins Fischach umrahmt. Danach geht es mit einem Frühschoppenkonzert des Großen Blasorchesters weiter. Um 13.30 Uhr hat sich die Kindertanzgruppe des TV Willmatshofen angesagt. Zu sehen gibt es Choreografien, die auf die Wünsche der Kinder zugeschnitten sind. Anschließend, um 14 Uhr, bietet der Musikverein Unterhaltungsmusik zu Kaffee und Kuchen. Zum Festausklang packen die Schmuttertaler Musikanten Mickhausen unter dem Dirigat von Philipp Ramminger um 18 Uhr ihre Instrumente aus.

Das Volksfest sei Jahr für Jahr eine große Herausforderung, so Vorsitzender Andreas Thoma. Die Veranstaltung erfordere viel Engagement. Ohne die Helfer in den eigenen Reihen des Musikvereins und verschiedener Vereinsmitglieder sei eine mehrtägige Feier wie diese, bei der zudem die behördlichen Auflagen und Verordnungen immer umfangreicher werden, nicht zu stemmen, betont er.

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