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Gersthofen

10.01.2020

In Gersthofen gibt es Engpässe wegen neuen Wohnanlagen

Seit Monaten ist es in der Sportallee auf Höhe des TSV-Parkplatzes eng. Die Absperrungsgenehmigung wurde verlängert.
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Seit Monaten ist es in der Sportallee auf Höhe des TSV-Parkplatzes eng. Die Absperrungsgenehmigung wurde verlängert.
Foto: Gerald Lindner

Damit die Häuser entstehen können, werden Straßen in Gersthofen gesperrt. Das gefällt nicht jedem.

An allen Ecken gebaut wird in Gersthofen. Im Zuge der Arbeiten müssen Autofahrer und Fußgänger Engstellen in Kauf nehmen oder gar wegen Straßensperrungen Umwege machen.

Eng geworden ist es beispielsweise schon seit Monaten an der Sportallee: Gegenüber des TSV-Gebäudes und des Parkplatzes wurde eine Wohnanlage errichtet, die jetzt kurz vor der Fertigstellung steht. Wegen eines großen Krans und auch weil laufend Baumaterial angeliefert wurde, wurde die Sportallee an dieser Stelle halbseitig abgesperrt. Seither müssen einander begegnende Autos aufeinander Rücksicht nehmen.

Gersthofer Ordnungsamt hat verlängert

Allerdings sollte die Sperrung schon im Oktober beendet sein. „Allerdings wurde ein Antrag auf Verlängerung gestellt, um die Bauarbeiten ungehindert und zügig abschließen zu können“, erklärt Bürgermeister Michael Wörle auf Anfrage. Dies sei vom Ordnungsamt „ganz normal, wie bei anderen Bauprojekten auch bearbeitet und bis Ende Januar genehmigt worden“. Mit einer Ausnahme: Denn für den Silvesterlauf mussten beide Fahrspuren frei sein.

Bauherrin der „Sportallee-Terrassen“ ist die PBS Erste Projekt GmbH. In unmittelbarer Nähe eines bestehenden Wohnblocks werden 13 Wohnungen der gehobenen Kategorie mit zwei bis drei Zimmern und einer Fläche zwischen 51 und 92 Quadratmetern gebaut. Die Appartements im Erdgeschoss haben jeweils einen kleinen Vorgarten, diejenigen im ersten Obergeschoss haben Balkon, die im Dachgeschoss besitzen jeweils eine Dachterrasse. Errichtet werden auch eine Tiefgarage mit 17 Stellplätzen sowie fünf oberirdische Stellplätze.

Das Areal Römertor im Süden Gersthofens nimmt zusehends Gestalt an.
Foto: Gerald Lindner

Wegen der Sperrung und der dadurch bedingten Verkehrsbehinderungen gab’s immer wieder Klagen von Bürgern, aber auch aus den Reihen des Stadtrats. Nicht zuletzt an heißen Tagen im Sommer, als die Gerfriedswelle überfüllt war, kam es zu chaotischen Situationen, sodass die Polizei sogar einige abgestellte Autos abschleppen ließ. Mehrere Autofahrer hatten überdies ihre Wagen widerrechtlich in die Absperrung für die Baustelle gestellt.

Eng wird’s derzeit auch an der Ecke Kirchstraße – Ludwig-Hermann-Straße: Denn die Lastwagen, die das Material für den „Neuen Kollerhof anliefern“, müssen direkt in der Kurve abgestellt werden, damit der Kran die Teile auf die Baustelle hieven kann.

Engstelle auch beim künftigen Gersthofer Bürgerhaus

Dabei kommt es immer wieder zu schwierigen Autobegegnungen, weil die Sicht auf den entgegenkommenden Verkehr durch die Lastwagen verstellt wird. Hier entstehen 26 Wohnungen von 50 bis 150 Quadratmetern sowie Gewerbeflächen (Friseur, Bäckerei). Aber auch das künftige Begegnungszentrum der Stadt Neusäß soll hier seinen Platz finden.

Die nächste Sperrung für ein Bauprojekt steht woanders an: Im Zeitraum vom Montag, 20. Januar, bis Dienstag, 21. Januar, muss die Gabelsberger Straße auf Höhe der Hausnummer 2a gesperrt werden. Die Sperrung ist wegen der Aufstellung eines Autokrans für die Montage eines Fertighauses notwendig. Für Anlieger ist die Zufahrt bis zur Baustelle frei.

Die derzeit größte Baustelle in Gersthofen, das Wohnquartier Römertor mit 210 Wohnungen, nimmt zusehends Gestalt an.

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