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Neusäß

19.07.2020

In Neusäß erreichen zwei Abiturientinnen die Traumnote 1,0

Amelie Bröll (links) und Sophie Groß (Mitte) haben mit 1,0 abgeschlossen.
Bild: Andreas Lode

Plus Die Absolventen des Justus-von-Liebig-Gymnasiums mussten auf den Abschlussball verzichten, die Zeugnisübergabe fand statt. Zwei Schülerinnen hatte eine Traumnote.

Es war definitiv anders als in den Vorjahren – aber nicht weniger feierlich. Die Verleihung der Abiturzeugnisse und die Verabschiedung der Abiturienten fanden am Justus-von-Liebig-Gymnasium in Neusäß dieses Jahr in der Turnhalle statt. Mit gebührendem Abstand waren Stühle zu Dreiergruppen aufgestellt, jeweils für einen Abiturienten mit zwei Begleitern. Dominiert wurde der Raum von der mit Blumen geschmückten Bühne. In der Mitte stand die Büste von Justus von Liebig – mit Maske.

Schulleiter Stefan Düll betonte: „Jahrzehntelang fanden Zeugnisverleihungen in der Sporthalle statt, bevor uns die Stadthalle Neusäß zur Verfügung stand.“ Die nervliche Leistung des Abiturs sei dieses Jahr eine ganz besondere gewesen und die Bezeichnung „Reifeprüfung“ umso passender. Auch Lehrer und Eltern hätten die Schüler in dieser Zeit trotz aller Widrigkeiten gut betreut und unterstützt.

Erst seit wenigen Tagen stand Programm in Neusäß fest

Dass die Veranstaltung in diesem Rahmen stattfinden würde, stehe erst seit wenigen Tagen fest, sagte Düll. Nachdem es immer weiter Lockerungen und Veränderungen gab, sei auch die Planung immer wieder geändert worden. Das Ergebnis sei eine „Gesellschaftsleistung der Schulfamilie“.

Externe Gäste gab es kaum. Der Elternbeirat verzichtete auf eine Rede, ließ aber durch den Schulleiter Glückwünsche an die Abiturienten ausrichten. 88 interne und vier externe Schulabsolventen, deren Eltern und einige Lehrer schufen aber eine feierliche Atmosphäre

Landrat gratuliert Neusässer Schülern per Videobotschaft

Landrat Martin Sailer gratulierte per Videobotschaft den Schülern zum Abitur. „Über die Jahre habt Ihr Rüstzeug fürs Leben erhalten und seid jetzt bereit für die Zukunft.“ Der Neusässer Bürgermeister Richard Greiner sagte per Video: „Die Abiturienten haben Soft-Skills erworben die ihnen auch in der Zukunft zugutekommen werden.“ Außerdem hätten sie mit dem Abiturdurchschnitt von 2,3 bewiesen, dass sie diese auch einsetzen.

Vertrauenslehrerin Heike Mössinger hielt mit zwei Schülern einen „besinnlichen Moment“. Da der freiwillige Gottesdienst vor der Verabschiedung der Abiturienten ausfalle, wolle sie einen Moment zur Besinnung aufrufen. Der Text war von ihr und einigen Schülern erarbeitet worden. Vorgetragen wurde er dann von Heike Mössinger und den Schülern Julia Mayr und Simon Troscheit. Sie riefen dazu auf, im Moment zu leben und die Aufmerksamkeit auf die schönen Dinge im Leben zu richten.

Zeugnisse werden mit Handschuhen überreicht

Für den Moment, auf den alle gewartet haben, zogen der Schulleiter und die Sekretärin, welche die Zeugnisse überreichten, Handschuhe an. Mit Maske kamen die Schüler einzeln auf die Bühne, erhielten dort ihr Zeugnis, ein Foto mit dem Schulleiter und eine Rose.

Für viele gab es besondere Auszeichnungen, Mitgliedschaften und Gutscheine. Zwei Schülerinnen erreichten die Bestleistung von 1,0: Amelie Bröll und Sophie Groß erhielten für ihre Leistung nicht nur offizielle Ehrungen, sondern auch donnernden Applaus.

Nach der festlichen Zeugnisübergabe verabschiedete ein Film die Schüler mit einer virtuellen Führung durch das Schulgebäude. Außerdem winkten die Kursleiter zum Abschied in die Kamera. Abschließend gab es für alle die Möglichkeit, sich auf der Bühne mit der Justus-Büste fotografieren zu lassen. Fotos gibt es sonst erst beim Abiball. Da der dieses Jahr ausfallen musste, bot sich hier eine schöne Alternative, trotzdem Erinnerungsfotos zu erhalten.

Hier finden Sie die Namen der Neusässer Abiturienten: Die Neusässer Absolventen 2020

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