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Nordendorf

30.08.2019

In Nordendorf wird gedroschen wie in alten Zeiten

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2 Bilder
Dreschen wie in alten Zeiten war in Nordendorf bei der Familie Grundgeir angesagt. 
Bild: Rosmarie Gumpp

Familie Grundgeir aus Nordendorf arbeitet für die Selbstversorgung wie anno dazumal. Dies sorgt nicht nur für gutes Essen.

Normen und Renate Grundgeir sowie ihre beiden Söhne Jakob und Ferdinand sind begeisterte Sammler alter landwirtschaftlicher Gerätschaften. Normen versteht es, mit geschickter Hand die Maschinen wieder in Gang zu bringen und diese mit Unterstützung seiner Familie zu warten und zu pflegen.

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Im März dieses Jahres wurde mit einer alten Sämaschine Getreide auf das Feld ausgebracht. Der ursprüngliche Gedanke der Grundgeirs war, die Fruchtfolge von Kartoffeln auf Weizen umzustellen und das geerntete Getreide an die hofeigenen Hühner zu verfüttern.

Gedroschen und mit einer alten Windfege gereinigt

Anfang August wurde dann der gut gereifte Weizen mit dem Mähbalken des Traktors abgeschnitten und zu Garben mit alten Garbenstricken zusammengebunden. Ein Ackerwagen voll kam dann zum Trocknen nach Hause. In den letzten Tagen wurde das Getreide mit einem sehr alten Stiftendrescher gedroschen und einer alten Windfege gereinigt.

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Renate Grundgeir, die als Fachoberlehrerin an der Mittelschule in Meitingen unterrichtet, verrät: „ Da unser Weizen nicht gespritzt wurde und sehr gut ausgereift ist, möchten wir ihn auch für den Eigengebrauch in der Küche verwenden.“ Nun muss der Weizen noch mit einer Getreidemühle gemahlen werden, um ihn zum Backen im Haushalt verwenden zu können.

Ein Teil des Getreides wird aber auch an die Hühner verfüttert. Das Stroh dient zum Einstreuen im Hühnerstall. Die Grundgeirs sind sich einig, dass diese Art der Selbstversorgung Freude bereitet, die Familie zusammenschweißt und auch noch für gutes Essen sorgt. (rogu)

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