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Welden/Adelsried

15.05.2019

In Welden gibt es bald einen neuen Pfarrer

Pater Thomas Payappan ist ab September in Welden und Adelsried als Pfarrer tätig. 
Bild: Monika Hupka-Böttcher (Archiv)

Pater Victor Onwugigbo wird seinen Dienst beenden. Sein Nachfolger kommt aus dem Landkreis Dillingen. Auch in der Pfarrei Adelsried stehen Veränderungen an.

Der Weldener Pfarrer Victor Onwugigbo hört auf. Zum 31. August wird er seinen Dienst beenden, teilt das Bistum Augsburg auf Nachfrage unserer Zeitung mit. Sein Nachfolger kommt aus dem Landkreis Dillingen.

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Er wird künftig auch für die Pfarrei Adelsried zuständig sein. Der neue Priester in den Pfarreien Welden und Adelsried wird Pater Thomas Payappan. Er ist bislang Leiter der Pfarreiengemeinschaft Syrgenstein im Landkreis Dillingen.

Wohin der Weldener Pfarrer Onwugigbo wechseln wird, ist noch unklar, erklärt das Bistum Augsburg. „Sobald feststeht, wohin er wechseln wird, wird dies zunächst den pastoralen Mitarbeitern, den Pfarrgremien und den Gläubigen in den neuen Pfarreien mitgeteilt.“

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Herbert Hermle geht in den Ruhestand

Der Adelsrieder Pfarrer Pater Herbert Hermle geht Ende August in den Ruhestand. „Es ist Zeit“, sagt der 82-Jährige. 17 Jahre habe er die Arbeit in der Pfarrei in Adelsried sehr gerne gemacht. Zuvor war Hermle viele Jahre lang Priester in Mannheim und Augsburg. Dass der neue Pfarrer künftig für die beiden Pfarreien in Welden und Adelsried zuständig sein wird, liegt an der sogenannten pastoralen Raumplanung des Bistums Augsburg. Die einfache Begründung dafür: Weil es zu wenig Priester gibt, müssen sich mehrere Pfarreien zusammen schließen und sich einen Pfarrer teilen. Im gleichen Zug sollen die Verwaltungsstrukturen verschmälert werden.

Thomas Payappan ist der Nachfolger in Welden

Pater Thomas Payappan, der Nachfolger in Welden, Adelsried und Reutern, freut sich schon auf seine Aufgabe. Dass er künftig für mehrere Pfarreien zuständig ist, sei eine Herausforderung. „Aber man wächst mit seinen Aufgaben“, sagt der Priester. Der 62-Jährige stammt aus Indien und lebt seit 30 Jahren in Deutschland. Vor seiner Tätigkeit in Syrgenstein hatte er einige Jahre lang die Pfarrei in Gessertshausen-Dietkirch übernommen. Er kennt sich im Landkreis also aus. In Welden aber noch nicht, sagt der Pater. Seinen neuen Arbeitsplatz will er in der kommenden Woche besuchen. Seinen Platz in Syrgenstein übernimmt ein Pfarrer aus Donauwörth. (kinp)

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