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Zusamzell

18.12.2018

In Zusamzell wird man reich nur mit einer Leich’

Die fröhliche Theatergruppe Zusamzell freut sich, wenn’s endlich losgehen kann mit der Vorstellung.
Bild: Michaela Krämer

Die Theatergruppe des TSV Zusamzell-Hegnenbach und der Freiwilligen Feuerwehr  sind mit ihren Proben für die „Gspenstermacher“ fast schon auf der Zielgeraden. 

Fast schon auf der Zielgeraden befindet sich die Theatergruppe des TSV Zusamzell-Hegnenbach und der Freiwilligen Feuerwehr Zusamzell mit ihren Proben der Komödie „Gspenstermacher“. Seit Oktober werden die Texte für das Stück von Ralph Wallner einstudiert, Szenen eingeübt und an der Mimik gefeilt. Schließlich wollen die Darsteller sich mit den beschriebenen Figuren auch auseinandersetzen und ihre Rolle glaubhaft rüberbringen. Da sei es mit dem Auswendiglernen des Textes alleine nicht getan, sagen die Hobbymimen.

Doch schon bei den Proben zeigen die Schauspieler, wie sehr ihnen diese Komödie auf den Leib geschnitten ist. Im Stück geht es um zwei Totengräber, aber Hauptdarsteller sind sie alle. „In der Rolle als resolute Moorwirtin Rosa Moderer fühle ich mich sehr wohl“, sagt beispielsweise Kuni Tretter. Ob sie auch privat so forsch ist? „Selbstverständlich“, sagt sie und lacht. „Deswegen passt ja die Rolle so gut zu mir.“ Petra Teinitzer ist nach zwei Jahren wieder mit dabei. Sie spielt die Dorfnarrische, die Philomena.

Das Publikum will ausgiebig lachen

Auch in diesem Jahr hat sich das Ensemble wieder einen richtigen Schenkelklopfer ausgesucht. „Unser Publikum möchte nämlich ausgiebig lachen“, sagt Richard Dietrich, der von allen „Blacky“ genannt wird und vor zwei Jahren beim „Pfennigfuchser“ selbst noch auf der Bühne stand. Jetzt führt er Regie.

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Souffleur ist Hubert Kraus. Seit zwölf Jahren steigt er für die Darsteller regelmäßig in die „Kiste“. Texthänger erkenne er bereits am gestressten Gesichtsausdruck, verrät er. Für die Technik sorgt Tobias Mahler, für den Bühnenaufbau sind Otto Engelmann und Helmut Käßmair verantwortlich. Und die optimale Typveränderung nehmen Jessica Schafnitzel und Lisa Käßmair vor.

Es gibt nur noch Geld, wenn jemand stirbt

Das Stück „Gspenstermacher“ spielt in einem verschlafenen Dorf – im „Moortaler Moos“. Die beiden etwas trotteligen Totengräber Schippe (Wolfgang Langer) und Schaufe (Paul Brandl) hangeln sich schlecht und recht durch ihr eintöniges Leben. Das ändert sich, als ihnen ein Schreiben der Obrigkeit zugestellt wird. Ab sofort gilt: Es gibt nur noch Geld, wenn jemand stirbt und dann beerdigt wird. Ja, aber was ist, wenn niemand stirbt?

Eine gefundene Flasche Gift lässt da schnell düstere Gedanken aufkommen, ein Fluch der Dorfnarrischen tut das Weitere. Die resolute Moorwirtin muss unterdessen ihren langjährigen Zwist mit der wohlhabenden, schnippischen Witwe Vevi Veichtl (Steffi Kretzler) austragen. Denn beide interessieren sich für den Schuaster-Jackl (Herbert Biberacher), der sich allerdings für keine der beiden besonders begeistern kann. Leo (Dietmar Langer) dagegen lernt währenddessen Lena (Helene Vötterl) kennen. Es geht so richtig rund im dörflichen Sumpf.

Premiere ist am Samstag, 5. Januar, um 20 Uhr. Weitere Vorstellungen sind am Sonntag, 6. Januar, um 18 Uhr, Freitag, 11. Januar, um 20 Uhr, Samstag, 12. Januar, um 20 Uhr, Sonntag, 13. Januar, um 18 Uhr und Samstag, 19. Januar, um 20 Uhr. Am Samstag, 29. Dezember, gibt es um 17 Uhr eine Kindervorstellung. Der Kartenverkauf beginnt am Mittwoch, 26. Dezember, von 18 bis 19 Uhr im Feuerwehrhaus in Zusamzell, Telefon 08296/720.

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