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Volkstrauertag

17.05.2018

In der Friedensnacht ist künftig mehr Musik drin

Das Programm der Neusässer Friedensnacht soll in diesem Jahr zum Teil neu gestaltet werden.

Die Veranstaltung in Neusäß soll von den Bewohnern der Stadt besser angenommen werden. Daher wird die Feier in ein paar Punkten verändert

Wie kann der Ablauf der Friedensnacht in Neusäß und den Stadtteilen verbessert werden? Darüber haben sich Verantwortliche aus den Pfarreien, Feuerwehren und Soldatenkameradschaften ausgetauscht. Das Ziel: Die etwas andere Veranstaltung zum Volkstrauertag, für die Neusäß auch über die Stadtgrenzen bekannt ist, soll von den Bürgern besser angenommen werden.

Seit dem Jahr 2009 wird in Neusäß die Friedensnacht begangen. Sie will die Idee des Volkstrauertags mit seinem Gedenken an die Kriegstoten weiterentwickeln und auf Opfer von Gewalt auch in jüngerer Zeit ausdehnen. Nach einer zentralen Feier in Neusäß wird das Friedenslicht mit Laternen in die einzelnen Stadtteile hinausgetragen und dort am Ehrenmal der Gefallenen und Vermissten ausgesetzt.

Im Kulturausschuss war bereits darüber gesprochen worden, wie die Friedensnacht mehr Besucher anziehen könnte, auch junge Leute. Ein Thema war dabei der Zeitpunkt der Veranstaltung am Vorabend des Volkstrauertags. Zur Diskussion stand daher eine Verlegung von Samstagabend auf den Sonntag. Eine große Mehrheit der Beteiligten stimmte aber dafür, die Friedensnacht in unveränderter Form am Samstag, Beginn 18 Uhr, beizubehalten.

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Grundsätzlich hatten die Beteiligten keine Änderungswünsche für die zentrale Gedenkfeier in der Kirche und auf dem Kirchenvorplatz St. Ägidius. Die Stadtkapelle Neusäß würde den Gottesdienst weiterhin gerne musikalisch begleiten. Die Dritte Bürgermeisterin Monika Uhl teilte zudem mit, dass der vom Seniorenbeirat gegründete Chor Silverbirds unter der Leitung der Sing- und Musikschule ein Friedenslied für den Gottesdienst einstudiert.

Ein wenig anders als in Alt-Neusäß gestaltet sich die Friedensnacht in den Stadtteilen. Der grundsätzliche Gedanke, die städtische gemeinsame Gedenkfeier in St. Ägidius und die Feierlichkeiten am Mahnmal in den einzelnen Stadtteilen am Samstag abzuhalten, gestaltet sich für einige Stadtteile schwierig.

Die Feierlichkeit in Ottmarshausen wurde seit 2013 aufgrund der geringen Bürgerbeteiligung auf den Sonntagvormittag verlegt. Nachdem die Vertreter der Feuerwehr Ottmarshausen künftig nur noch am Samstagabend nach der offiziellen Gedenkfeier der Stadt zur Verfügung stehen, die Mitglieder der Soldatenkameradschaften Ottmarshausen-Hammel sowohl in Ottmarshausen und Hammel für die Kranzniederlegung zuständig sind, wurde beschlossen, dass am Samstagabend nach der zentralen Gedenkfeier in St. Ägidius zuerst zusammen in Ottmarshausen und danach in Hammel die Kranzniederlegung stattfindet. Damit für die Feier in Ottmarshausen genügend Zeit bleibt, beginnt die Feier in Hammel um 20 Uhr, eine halbe Stunde später als gewohnt.

In Schlipsheim werden der Trauerkranz und das Friedenslicht mit einer kurzen Zeremonie am Samstag niedergelegt, und am Sonntag wird die Feierlichkeit mit den Bürgern wiederholt. Dies hat sich bewährt und wird beibehalten. In Westheim findet die Kranzniederlegung am Sonntag nach dem Gottesdienst statt.

Auch der Stadtteil Täfertingen beteiligt sich alljährlich an den Feierlichkeiten. An einer Stadtteilfeier mit Fackelzug zum Kriegerdenkmal nehmen Mitglieder der Soldatenkameradschaft Täfertingen, der freiwilligen Feuerwehr sowie Bürger mit Begleitung der Stadtkapelle Neusäß teil. (dav, kar)

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