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Emersacker

27.12.2016

In der Gemeinde stehen große Investitionen an

Die Pläne für die Krippe und den Kindergarten in Emersacker werden konkreter.
Bild: Symbolfoto: Alexander Kaya

Pläne für Krippe und Kindergarten werden konkret. Bürgermeister rechnet mit vorzeitigem Baubeginn

Die Kinderbetreuung war in Emersacker auch in der letzten Sitzung des Jahres ein großes Thema. Bürgermeister Michael Müller berichtete, dass noch verschiedene Unterlagen für den Förderantrag der Kinderkrippenerweiterung fehlen. So zum Beispiel ein Betriebskonzept, Parkplatznachweise sowie ein Brandschutzkonzept. Er gehe davon aus, dass Mitte Januar alle Unterlagen komplett sind und die Behörden dann einen vorzeitigen Baubeginn genehmigen.

Der Krippen-Architekt befasst sich auch mit dem Erweiterungsanbau des Kindergartens. Bezüglich der Fassade ist eine 3D-Animation geplant, die bis Mitte Januar vorliegen soll. Zum Kindergarten soll es im neuen Jahr dann eigens eine Gemeinderatssitzung geben. Geplant ist sie für Donnerstag, 19. Januar, um 17.30 Uhr.

Bürgermeister Müller stellte auch noch einmal den Investitionsplan für die nächsten vier Jahre vor, der in der vorigen Sitzung vorberaten worden war. Mit Projekten wie dem Radwegbau von Emersacker nach Lauterbrunn, Sanierung der Straßen und Kanäle in der Schmiedgasse (2019) und Sportplatzstraße (2020), Sanierung verschiedener Brücken, Umbau von Krippe und Kindergarten, Anschaffung eines neuen Gemeindebulldogs, Sanierung des Dachstuhls am Mansardengebäude des Schlosses und Hochwassermaßnahmen hat die Gemeinde viel vor. Allein für das kommende Jahr sind Investitionen von etwa 1,4 Millionen Euro geplant.

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Der Bürgermeister betonte aber, dass die einzelnen Maßnahmen nur umgesetzt werden können, wenn die Finanzierung gesichert sei. Eine Darlehensaufnahme sei nicht vorgesehen. „Wir werden nicht alles realisieren können“, sagte er abschließend.

Aus dem Schulverband Welden berichtete Müller, dass elf Schüler aus Emersacker die Mittelschule in Welden besuchten. Pro Schüler ist eine Umlage von 2738 Euro zu entrichten.

Der sogenannte „Mahlerhof“ in der Schmiedgasse ist im Besitz der Gemeinde. Hier darf der Kachelofen nicht mehr genutzt werden. Außerdem gibt es Schäden im oberen Bereich des Kamins und einige Öfen entsprächen nicht mehr den heutigen Anforderungen und dürften somit nicht mehr genutzt werden. Ein Kaminbauer wird ein Angebot über die erforderlichen Arbeiten erstellen. (hes)

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