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Egerländer Musikanten

16.03.2009

In der Krise zählen Liebe, Freundschaft und die alte Heimat

Heimat, Liebe und Freundschaft - davon handelt das neue Tourneeprogramm "Ohne Grenzen" der Egerländer Musikanten. Mit böhmischen Stücken wie dem "Egerländer-Marsch" begeistern sie das Publikum, und fast jeder im Publikum klatscht schon bei diesem ersten Hit mit. Heimat ist ein wichtiges Thema für die Musikanten, die einst aus dem Egerland kamen. Heute besteht das Ensemble aus lauter hochkarätigen Musikern - die Tradition des unvergessenen Orchestergründers Ernst Mosch wird, bei allem Eingehen auf den heutigen Zeitgeschmack, aber gewahrt. Von Rebecca Treffer

Gersthofen Heimat, Liebe und Freundschaft - davon handelt das neue Tourneeprogramm "Ohne Grenzen" der Egerländer Musikanten. Mit böhmischen Stücken wie dem "Egerländer-Marsch" begeistern sie das Publikum, und fast jeder im Publikum klatscht schon bei diesem ersten Hit mit. Heimat ist ein wichtiges Thema für die Musikanten, die einst aus dem Egerland kamen. Heute besteht das Ensemble aus lauter hochkarätigen Musikern - die Tradition des unvergessenen Orchestergründers Ernst Mosch wird, bei allem Eingehen auf den heutigen Zeitgeschmack, aber gewahrt. Allesamt spielen die Instrumentalisten in renommierten Orchestern oder ihrer eigenen Bigband. Doch eines haben sie alle gemeinsam: Die Liebe zur Musik und ganz besonders zur böhmischen.

Viele Stücke werden gesanglich unterstützt von Nick Loris und Katharina Praher. "Viva bella Musica, dreimal hoch auf die Musik" singen die beiden und schaffen es immer wieder, eine gelungene Balance zwischen Musik und Gesang herzustellen. Wunderschön auch die neuen Melodien: "Ohne Liebe geht es nicht". Edi Graf, der Moderator, erklärt hierzu: "In der Zeit der Finanzkrise ist die Liebe viel mehr wert als jede Form von Geld!" Zweites wichtiges Gut in diesen Tagen sei die Freundschaft. Diese, so ertönt es in dem Lied "Freundschaft ohne Grenzen", kommt niemals von allein. Doch die Musik hat schon so manche Menschen zusammengebracht und verbindet.

Profilierte Solisten

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Drittes und letztes Kleinod dieser Zeit: die Heimat. "Vergiss die Heimat nicht, wo auch immer du bist", singen Nick Loris und Katharina Praher. Für besonders kräftigen Applaus sorgten auch die Solisten der Egerländer Musikanten: Zunächst erklangen Melodien, die irgendwo zwischen Jazz und Swing ihren Platz haben: "Memory Ernst Mosch" soll zeigen, wie die Musik vor 50 Jahren, also zu Beginn der Egerländer, geklungen hat.

Der Höhepunkt waren jedoch ohne Zweifel die Egerländer Trompetensterne, die im gleichnamigen Stück ihr Können unter Beweis stellen durften. Die vier Trompeter hatten zahlreiche Soli zu meistern, und das Publikum war begeistert und unterbrach das Stück mehrmals mit reichlichem Applaus. Die Zuhörer genossen es sichtlich, für fast drei Stunden den Alltag zu vergessen und mit den Melodien in Träumen zu schwelgen.

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