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Gersthofen

15.04.2015

In zwei Wochen will der Strasser wieder öffnen

Die Gaststätte Strasser steht vor der Neueröffnung.

Der renovierte Traditionsgasthof präsentiert sich am 1. Mai den Gästen. Was neu ist.

Seit Januar 2014 hat die Traditionsgaststätte Strasser in Gersthofen geschlossen – nun steht der Gasthof vor der Wiedereröffnung: Am 1. Mai will sich der neue Pächter Stransky & Treutler zum Markttag der Öffentlichkeit präsentieren. Wie emsig im Inneren noch gearbeitet wird, zeigt sich bei einem Blick auf den Rathausplatz: Dicht an dicht stehen die Fahrzeuge der Handwerker geparkt, vom Thekenbauer über den Elektriker bis zum Schreiner ist alles vertreten.

Laut Tibor Sroka vom Gersthofer Hochbauamt soll aber alles bis zum geplanten Start fertig werden: „Drinnen sieht es vielleicht noch etwas wüst aus, aber wir sind in den letzten Zügen des Umbaus. Es geht jetzt nur noch um Kleinigkeiten.“ Insgesamt 15 Firmen sind zum jetzigen Zeitpunkt noch damit beschäftigt, die letzten Schliffe an dem dann runderneuerten Gasthofe zu schaffen. Thomas Rossmeisl, der Geschäftsführer des neuen Pächters Stransky & Treutler, sagt „Derzeit wird die Schankanlage noch fertig gestellt. Um das Kassensystem zu testen, gibt es mehrere Probeläufe.“ Die großen Posten sind aber bereits erledigt: So ist der rund 80000 Euro teure Aufzug im Treppenhaus ebenso fertig wie die Küche oder der Großteil der Elektrotechnik samt Lüftungs- und Kühlanlage. Sroka erklärt: „Wir arbeiten darauf hin, dass wir am 28. April das Gebäude dem Pächter übergeben können.“

Wenn sich am 1. Mai der erste Gast sein Bier oder Schnitzel schmecken lässt, ist viel passiert seit der Schließung des Lokals: Beim Bürgersaal im Obergeschoss wurden die Bänke an den Wänden ersetzt und stattdessen die Heizungen verkleidet. Die Bühne ist künftig an beiden Stirnseiten möglich. Hier bleibt die bisherige künstlerische Gestaltung an den Wandsimsen erhalten. Die Saaldecke und ihre Farbgestaltung werden nicht verändern, lediglich neue Lüster aufgehängt.

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Im Erdgeschoss wird die bisherige Paul-Klee-Stube künftig als Bistro geführt. Größere Fenster wurden eingebaut, um die Verbindung von drinnen nach draußen zu verbessern – schließlich soll in den warmen Monaten die Außengastronomie ausgeweitet werden. Circa 50 bis 60 Plätze stehen im Erdgeschoss zur Verfügung. Das Konzept soll vielseitig sein, nachmittags Gäste für Kaffee und Kuchen anziehen und abends Besucher, die auch mal ein Glas Wein trinken möchten. Aber auch Hochzeiten und kleinere Gesellschaften sind dort möglich. Im Keller bleibt das Gewölbe erhalten und frei sichtbar.

Pächter Thomas Rossmeisl sagt dazu: „Sofern es das Wetter zulässt, werden wir schon beim Markttag am 1. Mai die Außenbewirtung eröffnen.“ Auch für das Cateringunternehmen, das seit einem Jahr für die Bewirtung in der Stadthalle zuständig ist, ist die Übernahme des Strassers ein Wagnis – denn bei den Gesamtkosten für den Umbau un Höhe von drei Millionen Euro muss sich auch der private Investor beteiligen. Rossmeisl verrät: „Wir haben eine gute halbe Million Euro investiert.“ Eigentlich sollte das Gasthaus nur neun Monate schließen – schon bald stellte sich aber heraus, dass die Umbauarbeiten weit umfangreicher waren als gedacht. Jetzt betont Rossmeisl, sich auf die Eröffnung zu freuen: „Wir haben unsere Ideen in Absprache mit der Stadt Gersthofen umgesetzt – jetzt sieht der Strasser dann bald so aus, wie wir uns das vorgestellt haben. Und von diesem Konzept wollen wir die Gersthofer überzeugen.“

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