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Zusmarshausen

12.01.2020

Inthronisation der Bettschoner als Reise zum Karneval in Venedig

In der Showtanzarena der Bettschoner ging es beim Inthronisationsball dynamisch zur Sache.
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In der Showtanzarena der Bettschoner ging es beim Inthronisationsball dynamisch zur Sache.
Bild: Andreas Lode

Plus Die Zusamtaler Bettschoner zeigen mit einer tollen Show, dass sie bereit sind für die Saison. Ein Ball mit viel Glamour.

Mystische Masken, Gaukler, Tüll, Tanz und prächtige Kostüme: Nein, dazu muss man als Faschingsfreund nicht nach Venedig reisen. „Venezia“ gab es auch bei den Zusamtaler Bettschonern, die die neue Showtanzarena in ein buntes Spektakel mit viel Glitzer verwandelt haben.

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Prinz Michael II und Prinzessin Madga I rücken mit Hofstaat an

Mit dem gesamten Hofstaat war das glamourös gekleidete Prinzenpaar Prinz Michael II. und Prinzessin Magda I. angerückt. Er in grüner Hose und glitzerndem Sakko, sie in einem gold-roten Brokatkleid mit einem weißen Spitzenschirm – bellissimo! Bürgermeister Bernhard Uhl überließ ihm gerne den Rathausschlüssel, weiß er doch, dass das Rathaus in den nächsten Wochen in guten Händen ist. Zuviel Geld dürfen sie jedoch nicht ausgeben, das brauche der Markt noch ganz dringend, wie er sagte.

In der Showtanzarena der Bettschoner ging es beim Inthronisationsball dynamisch zur Sache.
Bild: Andreas Lode

Großes Remmidemmi und Bombenstimmung herrschte bereits bei den jungen Bettschonern, die gleich einmal einen fulminanten Start hinlegten. An bunt verkleideten und wirklich coolen Eisverkäufern und geheimnisvollen Straßentänzerinnen, die mit Tüllröcken in den italienischen Nationalfarben durch die Arena wirbelten, zogen die quirligen Hofmarschälle als Gondoliere vorbei, bis sie auf tanzende Mafiosi stießen. Nein, sie verlangten kein Schutzgeld, sondern legten stattdessen einen fetzigen Tanz hin. Einmal Prinzessin sein – dieser Wunsch wurde für Kinderprinzessin Desiree I. und Kinderprinz Timo I. wahr. Und wie sie in roten Kostümen über die Bühne fegten! Die Puste ging ihnen so schnell nicht aus. Einen grandiosen Auftritt präsentierten die Gäste der FFC Augsburg.

Inthronisation der Bettschoner als Reise zum Karneval in Venedig

Sketch schießt kleine Giftpfeile ab

Was wäre der Inthronisationsball ohne Sketch? „Heiraten können wir auch zu Hause“ (gespielt von Andreas Nussbaum, Mario Aumann, Christian Weldishofer und Thomas Herkommer) hieß das Stück, bei dem trotz aller „Romanza und molto amore“ kleine Giftpfeile auf den Markt Zusmarshausen abgeschossen wurden. Dabei ging es um den „Batz“ im Rothsee, um den randvollen Kindergarten („seit es das neue Trauzimmer gibt, produzieren die Zusser wie die Wilden“), dem weltgrößten Sandkasten (gemeint ist der neue Innovationspark von Sortimo) und, und, und.

Von der Zusam an die Adria: Die Zusamtaler Bettschoner entführen ihr Publikum in dieser Faschingssaison zum Karneval nach Venedig.
Bild: Andreas Lode

Ja, da hatte sich Mario Aumann als Schreiber und Schauspieler wieder viel einfallen lassen. Auch die Reden der Kinderhofmarschälle und der beiden Prinzenpaare stammten aus seiner Feder. Bei dem Lied „O sole mio“ waren sich alle einig: Mit Andreas Nussbaum als Sänger hat Zusmarshausen einen neuen Caruso.

Der Kindergarden-Stammtisch hingegen suchte das Supertalent. Die „Supertalente“ waren zum Schreien komisch, wenn sie Ping e Pong tanzten oder sich beim Song „Lady in red“ die Dame in Rot beim Tanzen auflöste. Die Jury, bestehend aus Bruce Darnell (Flavian Badau), Sylvie Meis (Stefanie Christ) und natürlich Dieter Bohlen (Matthias Hirle), gab originalgetreu ihre Kommentare ab.

Die "Zusamperlen" hatten es faustdick hinter den Ohren

Nicht täuschen lassen sollte man sich von dem zarten Namen „Zusamperlen“. Denn Angela Schmidt, Andrea Sulzer-Mayr, Matthias Buhl, Melanie Pentz und Nadja Schweitzer hatten es faustdick hinten den Ohren und lästerten mit spitzen Zungen über alles und jeden.

Mit heißblütigen Rhythmen und tollen Kostümen ging es bei den Gardemädels und -jungs hoch her. Sie hatten sich wieder einmal selbst übertroffen und lieferten atemberaubende Akrobatik und eine gelungene Show, wenn geheimnisvolle Figuren, maskierte Wesen über den „Canale Grande“ huschten.

Showarena wurde in mehr als 800 Stunden aufgebaut

Der Aufbau der Showarena stellte die drei neu gewählten Präsidenten vor eine große Herausforderung. An ihrer Seite stand ein hoch motiviertes Team, das die Showarena in mehr als 800 Arbeitsstunden (bei 15 Kilo Leberkäs’, 196 Litern Bier und exakt fünf Spezis) aufgebaut und sie zu „Carnevale di Venezia“ gemacht hatte. Manch fleißiger Helfer hatte sogar seinen Urlaub dafür geopfert. Und wie kommt die Arena beim Publikum an? „Großartig ..., viel mehr Platz …, eine tolle Bühne …, sehr gelungen ...“, lauteten die lobenden Worte von allen Seiten.

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