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Gersthofen

20.02.2018

Jetzt geht Gersthofen  an die Erweiterung

Kaum bezogen und schon wieder zu klein: Der Bauausschuss des Gersthofer Stadtrats beschäftigt sich mit der Erweiterung der Anna-Pröll-Mittelschule.

 Der  Bauausschuss befasst sich am Mittwochabend mit der Platznot im Neubau. Die Abrissarbeiten für das alte Schulgebäude haben indessen bereits begonnen.

  Gersthofen Sie wurde Anfang Januar in Betrieb genommen und ist jetzt schon zu klein. Deswegen soll die neue Gersthofer Anna-Pröll-Mittelschule erweitert werden. Welche Möglichkeiten dazu bestehen, wird am morgigen Mittwoch, 21. Februar, bei der nächsten Sitzung des Gersthofer Bauausschusses vorgestellt.

Wie berichtet, wurde das Raumprogramm der neuen Mittelschule zu Beginn der Planungen des Neubaus anhand von Bevölkerungs- und Schülerprognosen aufgestellt. Damals ging man von 24 Klassenzimmern aus. Tatsächlich fehlen aber jetzt schon sechs Klassenzimmer. So müssen derzeit Klassen der 620 Schüler umfassenden Schule in Fachräumen unterrichtet werden. Dabei werden manche Räume doppelt belegt. Ist beispielsweise der Werkraum leer, findet dort Kunsterziehung statt, weil der Kunsterziehungsraum mit einer Klasse fest belegt ist. Auch die Leseinsel wird für den Unterricht benutzt.

Vom Landkreis Augsburg angemietet hat die Stadt bereits auch zwei von den Containern, die am unmittelbar benachbarten Paul-Klee-Gymnasium stehen und derzeit von diesem nicht benötigt werden.

Drei Trakte vorhanden

„Die Musik ist zurzeit ein echtes Stiefkind, weil der Musiksaal ebenfalls für den Klassenunterricht gebraucht wird“, erklärte Schulleiterin Sigrid Puschner schon bei der Eröffnung gegenüber unserer Zeitung. Der Neubau hat drei Trakte, die sich wie Finger einer Hand auf dem Schulgelände spreizen. Jeder dieser Trakte ist so ausgelegt, dass an ihn angebaut werden kann. Welcher nun für diesen Zweck genutzt werden soll oder ob es weitere Alternativen gibt, wird voraussichtlich im Bauausschuss am Mittwoch zur Sprache kommen.

Mit der Raumnot der Mittelschule befasst sich auch ein Antrag der W.I.R.-Stadtratsfraktion: Diese forderte nachdem die Stadtverwaltung einen entsprechenden Vorschlag vorgelegt hatte, eine Prüfung, unter welchen Voraussetzungen der Kindergarten Blumenwiese auf der Seite der Schubertstraße, die der Mittelschule gegenüberliegt, als Ausweichstätte genutzt werden kann.

Diese Kindertagesstätte wird auf absehbare Zeit frei, weil die dort untergebrachte Gruppe in die Kindervilla Tiefenbacher umziehen soll. Eine Nutzung der Blumenwiese für die Mittelschule war bereits im vergangenen Bauausschuss Thema. Der Tagesordnungspunkt wurde allerdings vertagt, weil den W.I.R.-Stadträten noch umfassendere Informationen fehlten.

Gersthofen hat Abriss des Altbaus begonnen

Indessen haben die Abbrucharbeiten am Altbau der Mittelschule bereits begonnen. Die Zeit drängt auch hier – denn Fledermäuse, die sich Fachleuten zufolge unter dem Dach und in den Jalousienkästen niedergelassen haben, könnten eine fristgemäße Gestaltung des Pausenhofs und der Außenanlagen, die anstelle des alten Gebäudes entstehen sollen, noch vereiteln. Die Abrissarbeiten werden voraussichtlich zwei Monate dauern. Hätten diese nicht vor dem Beginn der Fledermaus-Brutzeit Ende Februar begonnen, wäre der Abriss des gut 40 Jahre alten Gebäudes erst wieder im Herbst möglich, wenn die Brut ausfliegt.

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