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Neusäß

30.09.2019

Jetzt hat die Neusässer Prinzessin ihren Prinzen

Endlich ein Faschingsprinzenpaar: die Neusässer Faschingsgesellschaft Narrneusia freut sich, gerade rechtzeitig für die bisherige Single-Faschingsprinzessin Nathalie Gellner mit Philipp Passarge den idealen Prinzen gefunden zu haben.
Bild: Jutta Kaiser

Plus Der Fasching ist dank eines Artikels unserer Zeitung bei der  Narrneusia gerettet: Philip Passagere bringt alles mit, was ein Prinz an Nathalies Seite braucht.

Das Suchen hat ein Ende: Die Faschingsprinzessin Nathalie hat ihren Prinzen gefunden. Dafür musste allerdings nicht wie im Märchen eine goldene Kugel ins Wasser fallen. Der Kontakt kam durch einen Aufruf in unserer Zeitung zustande. Die Neusässer Faschingsgesellschaft Narrneusia hatte Alarm geschlagen, weil für ihre Prinzessin noch kein Mann gefunden war.

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Verzweifelt wurde nach einem passenden Prinzen für Nathalie Gellner Ausschau gehalten. Langsam begann die Zeit zu drängen. „Der Aufruf in der Augsburger Allgemeinen hat Wunder bewirkt. Unser Problem ist gelöst“, sagt Narrneusia-Präsident Dr. Gerhard Rammel. Er ist begeistert – was über Soziale Medien wie Facebook und Instagram nicht gelang, klappte schließlich über dieAugsburger Allgemeine.

Geradezu prädestiniert für diese Rolle

Noch am Tag, als der Artikel erschienen war, meldete sich ein Interessent. Schnell stellte sich für die Narrneusia heraus: Er ist geradezu prädestiniert für diese Rolle. Der Prinz heißt Philipp Passagere. Er ist 27 Jahre alt und arbeitet als Informatiker. Und vor allem: Er bringt alles mit, was ein Faschingsprinz bei der Narrneusia braucht.

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Der Neusässer sieht gut aus, ist unternehmungslustig, charmant, witzig und arbeitet zudem in seiner Freizeit als Tanzlehrer. Auch die Chemie zwischen dem Paar hat sofort gepasst, so dass man sich umgehend handelseinig wurde. „Wir haben ein gutes Gespann gefunden. Jetzt sollte nichts mehr schief gehen“, sagt Dr. Rammel über ein ideales Prinzenpaar. Er ist erleichtert, dass die Zitterpartie nun beendet ist: Denn: Fasching ohne ein Prinzenpaar wäre kaum vorstellbar gewesen. Auch wenn die Zeit drängte, habe man immer gehofft, noch den passenden Prinzen zu finden, erklärte er. Aber hatte er für den Fall der Fälle auch einen Plan B? „Auf alle Fälle hätten wir die Faschingssaison durchgezogen und eventuell einen ehemaligen Prinzen rekrutiert“, so Rammel.

Der Vater hat den Sohn auf den Posten aufmerksam gemacht

Wo aber hatte sich der Prinz denn nun so lange versteckt? Der Vater von Philipp Passagere hatte den Artikel gelesen und ihn dann seinen Sohn auf den vakanten Prinzen-Posten aufmerksam gemacht. Da der Turniertänzer für Standard und Latein lange nicht mehr zum Tanzen gekommen ist, schien ihm die Rolle bei der Narrneusia die Möglichkeit, um etwas Neues zu beginnen, sehr verlockend.

Philipp Passagere: „Ich rief einfach an, ohne zu wissen, was auf mich zukommt.“ Trotz seiner umfassenden Tanzkenntnisse springt er allerdings ins kalte Wasser, denn Showtanz und Standardtanz sind nicht zu vergleichen. Kleine Parallelen sieht der 27-Jährige lediglich mit den Lateintänzen. Dennoch lief das erste gemeinsame Training des Prinzenpaares im Haus der Musik in Neusäß problemlos. Sie seien weit gekommen und sogar die erste Hebefigur hätten sie schon geprobt, sind Prinz und Prinzessin sehr zufrieden.

Natürlich freut sich Prinzessin Nathalie, die bis 13. September eine Single-Prinzessin war, sehr, nun in der kommenden Faschingssaison am Arm ihres feschen Faschingsprinzen leicht wie eine Feder durch die Ballnächte zu schweben.

Nathalie Gellner ist ja schon ein Urgestein der Narrneusia. Sie ist seit 18 Jahren dabei und schon von Kindheit an über die Familie mit der Neusässer Faschingsgesellschaft eng verbunden.

Bislang hat die Lecharia noch kein Paar

Lange dabei ist auch die ehemalige Gardetänzerin der Klosterlechfelder Faschingsgesellschaft Lecharia, Alicia Vöge. Sie will in der kommenden Saison dem Prinzenpaar mit Rat und Tat zur Seite stehen wird. Aber: Bislang hat die Lecharia noch kein Paar. „Die Zeit wird langsam knapp, wir haben schon alle Kontakte ausgeschöpft, doch leider waren wir bisher nicht erfolgreich“, sagt Vizepräsident und Hofmarschall Matthias Krause, der die Hoffnung auf einen kompletten Faschingsstaat jedoch nicht aufgibt.

Eine klare Empfehlung, das „Abenteuer Prinzenpaar“ einmal mitzumachen, kommt von der scheidenden Lecharia-Prinzessin Bianca I. „Der Fasching bringt so viel Spaß und wir sind dankbar für dieses Erlebnis“, schwärmt Bianca Hellmann, die in der vergangenen Saison im roten Ballkleid über das Parkett schwebte.

Ihr Prinz Alexander II. hält der Lecharia weiterhin die Treue, in der kommenden Saison zwar nicht mehr als Prinz, dafür als Mitglied des Elferrates. (mit sura)

Lesen Sie dazu auch unseren Kommentar: Ein Glück: Faschingsprinzessin hat ihren Prinzen

Den damaligen Aufruf in unserer Zeitung finden Sie hier: Prinzessin Nathalie aus Neusäß sucht einen Prinzen

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