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Diedorf

03.12.2018

Jetzt rollt in Diedorf der Bagger für die Fische

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2 Bilder
Trotz Winterwetters soll der Fischbach am Umweltzentrum noch vor dem richtigen Winter ein gutes Stück vorankommen.
Bild: Jutta Kaiser-Wiatrek

Am Außengelände in Kreppen entstehen mehrere Becken. Was es mit den „Forscherinseln“ auf sich hat und was noch alles für das Umwelt- und Kulturzentrum passiert.

Viel hat sich auf dem Gelände des Umweltzentums Schmuttertal getan, seit die Marktgemeinde Diedorf das landwirtschaftliche Anwesen Hartleitnermühle mit etwa 3,3 Hektar Grünland erwarb. Dort soll ein Umwelt- und Kulturzentrum entstehen. Während sich im Inneren einiger Gebäudeteile schon etwas getan hat, werden nun die Außenanlagen in Angriff genommen.

Jetzt war Spatenstich für einen Fischbach, der südlich der Mühle eine Durchgängigkeit zur Schmutter schaffen soll. In 20 kleinen, miteinander verbundenen Einzelbecken können sich die Fische aufhalten. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf rund 310000 Euro, mit Fördergeldern in Höhe von 190000 Euro unterstützen der Freistaat und die EU das Projekt im Rahmen des Leader-Förderprogramms. „Jetzt geht es richtig los, der Bagger steht bereit“, sagte Bürgermeister Peter Högg. Die Becken für die Fische sei nur das erste der vier Projekte, die im kommenden Jahr bis Anfang 2020 verwirklicht werden sollen, um dann für schulische wie außerschulische Veranstaltungen zur Umweltbildung zur Verfügung zu stehen. Zu sehen ist am Umweltzentrum bereits seit einigen Jahren ein Schaugarten mit Pflanzen aus der Früh- und der Römerzeit. Außerdem wurde ein Weidentipi aufgebaut, und Turmfalken können bei der Brut und Aufzucht ihrer Jungen beobachtet werden. Auch ein Fledermauslehrpfad wurde eingerichtet.

Bei der Gestaltung der Lehrtafeln haben Schüler mitgeholfen

Unter dem Motto „Ein Fluss fließt nicht allein, Landschaft lesen, begreifen und erleben“ werden nun im Außengelände vier Forscherinseln zu den Themen Geologie und Geografie, Fische im Gewässer, Wasserschule und Leben im Talraum eingerichtet. Die vier Forscherinseln sollen mit Lehrtafeln und interaktiven Modulen eine zusätzliche Ausstattung erhalten. Bei der Gestaltung der Lehrtafeln hätten Schüler mitgeholfen, sagt die Umweltbeauftragte des Marktes Diedorf, Anna Röder. Als Ergänzung der Fischbachanlage ist ein Fußgängersteg geplant.

Doch ein Problem gibt es noch: der Fußweg zum Umweltzentrum. Er ist gefahrenträchtig, da er von Diedorf durch das Schmuttertal an der ehemaligen B10 endet und die letzten Meter entlang der viel befahrenen Straße führen. Hier soll ein paralleler Weg zum Umweltzentrum für einen sicheren Zugang sorgen. Ein Steg soll dann über den Schmutter-Umlaufgraben führen. Für diese Maßnahme übernimmt der Landkreis 50 Prozent der Kosten.

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