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Gersthofen

08.11.2017

Jetzt wird’s wieder vorweihnachtlich auf dem Rathausplatz

Das Podest für die Schlittschuhbahn auf dem Rathausplatz ist bereits fertig. Darauf werden demnächst die Gleitplatten verlegt.
Bild: Marcus Merk

Aufbauten Im Gersthofer Rathausplatz sind die Arbeiter kräftig zugange. Der Christbaum steht bereits. Die Schlittschuhfläche lässt auch nicht mehr lange auf sich werten.

Gersthofen Die Adventszeit rückt merklich näher: Gestern wurde der große Christbaum am Gersthofer Rathausplatz angeliefert und aufgestellt. Und auch die Budenstadt für das „Weihnachtsmärchen“ wird bereits Schritt für Schritt aufgebaut. Aber das ist noch lange nicht alles.

Von Privatleuten gestiftet

Wie in jedem Jahr wurde der Baum von Privatleuten gestiftet. Diesmal hat die Familie Kresta aus der Stiftersiedlung eine etwa 14 Meter hohe, etwa 20 bis 25 Jahre alte Nordmanntanne mit einem Stammdurchmesser von 50 Zentimetern zur Verfügung gestellt. Damit ist der Baum kleiner als in den vergangenen Jahren. Der Grund: „Wir haben in diesem Jahr auch Buden rund um den Baum, deswegen kam es sehr gelegen, dass die Äste dieser Nordmanntanne nicht so weit ausladend sind“, erklärt Dagmar Walter von der Stadtverwaltung. An dem Baum wurden auch gleich die Lichterketten angebracht und testweise das erste Mal eingeschaltet.

Schlittschuhbahn Mittlerweile fertig ist das Podest auf dem großen Rathausplatz, auf dem demnächst die Kunststoffplatten für die 400 Quadratmeter große Schlittschuhbahn verlegt werden. Ab Freitag, 24. November, kann dann bis zum Freitag, 6. Januar, wieder auf dem Eis „getanzt“ werden. Es gibt dabei auch eine Wiederauflage der freitäglichen Eisdisco. Darum herum werden sich Buden für Schlittschuhverleih sowie Speisen und Getränke gruppieren.

Gersthofen erwartet ein „Wintermärchen“

Weihnachtsmarkt Auch in diesem Jahr wird es wieder einen Weihnachtsmarkt auf dem kleinen Rathausplatz in Gersthofen geben – allerdings mit einem neuen Organisationsteam. Einen Monat vor der Eröffnung werden allerdings noch dringend Kunsthandwerker gesucht, die bei der weihnachtlichen Budenstadt mitmachen möchten.

Bereits im April entschied der Gersthofer Stadtrat, wie berichtet, über die Neuvergabe des Gersthofer Weihnachtsmarkts. Der bisherige Pachtvertrag mit dem Veranstalter Philipp Schleef war nach drei Jahren abgelaufen. Den Zuschlag erhielt diesmal der Schwäbische Schausteller-Verband, der gemeinsam mit dem Gersthofer Unternehmer und langjährigen Weihnachtsmarktschausteller Hans Wohlmuth Ideen zu einem familien- und kinderfreundlichen Weihnachtsmarkt entwickelte. Wohlmuth ist auch heuer wieder mit einem Glühweinstand auf dem Markt vertreten und hat für den Schaustellerverband auch die Kontakte zu örtlichen Standbetreibern und Anbietern hergestellt.

Nun steht die Eröffnung des „Gersthofer Wintermärchens“ kurz bevor, am Donnerstag, 30. November, startet das Programm. Einen Monat lang, bis Samstag, 30. Dezember, können Besucher dann jeweils von Donnerstag bis Sonntag die verschiedenen Hütten besuchen und die gemütliche Atmosphäre genießen.

Ein Höhepunkt des neuen Markts soll ein Märchenwald werden, welcher vor allem für Kinder Überraschungen bereithält. Für das musikalische Rahmenprogramm haben sich die Betreiber alle Gersthofer Musikkapellen an Bord geholt, das genaue Programm wird noch vorgestellt.

Gersthofer Vereine helfen mit Basar

Wohltätigkeitsbasar Nicht verzichten müssen die Gersthofer auch auf eine langjährige gute Tradition: Den Wohltätigkeitsbasar der örtlichen Vereine und Organisationen. Dieser steigt eine Woche vor Beginn des Weihnachtsmarkts am Sonntag, 26. November. Von 13 bis 18 Uhr erwartet Besucher auf dem kleinen Rathausplatz zum Beispiel ein buntes Potpourri an handgemachten Dekorationsartikeln, welches Schul- beziehungsweise Kindergartenkinder mit viel Mühe gebastelt und getöpfert haben. Außerdem gibt’s Klassiker wie Glühwein und Bratwurst bis hin zu Trendküche mit Kürbissuppe und Wild-Burgern. Der Erlös der Veranstaltung fließt eins zu eins in die Gersthofer Stiftung „Hilfe in Not“, welche sich für bedürftige Gersthofer einsetzt.

Wunschbaum Ebenfalls wieder aufgestellt wird ein Wunschbaum: Ab Sonntag, 30. November, steht der Baum im Foyer des Gersthofer Rathauses. Dort kann man sich einen Wunsch aussuchen und erfüllen (Wert von circa zehn Euro genügt oft, mehr ist möglich). Die Geschenke gehen nur an Gersthofer Bedürftige jeden Alters.

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