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Paul-Klee-Gymnasium

29.06.2017

Jubel im Elternbeirat

Elternvertreter begrüßen die Neubaupläne und appellieren an die Politik, jetzt Nägel mit Köpfen zu machen

Gestern Abend beriet der Stadtrat nichtöffentlich über die Bedingungen, unter denen die Stadt Gersthofen ihren Festplatz für einen Neubau des Paul-Klee-Gymnasiums hergeben soll. Im Vorfeld der Sitzung hat der Elternbeirat der Schule deutlich gemacht, dass er geschlossen hinter den Neubauplänen steht und ihnen den Vorzug vor einer Sanierung des bestehenden Gebäudes gibt.

In der Elternbeiratssitzung am Dienstag seien die neuesten Entwicklungen „Anlass für ungebremsten Jubel“ gewesen, so Elternbeiratsvorsitzender Matthias Zäh. Wie mehrfach berichtet, haben die Stadt Gersthofen und der Landkreis Augsburg ihre Bereitschaft bekundet, den Festplatz und das jetzige Areal des Paul-Klee-Gymnasiums zu tauschen. Verhandelt wird allerdings noch über die Bedingungen, unter denen der Handel zustande kommt. Dabei geht es um mehrere Millionen Euro.

Zäh lobt die Grundsatzentscheidung als „zielorientiert“. Damit würden „die Interessen der Betroffenen – der rund 1000 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern und nicht zuletzt der Eltern – endlich berücksichtigt“. Eine Generalsanierung bedeute eine deutliche Beeinträchtigung des Schulalltags während einer mehrjährigen Umbauphase. Ein Neubau biete dagegen die notwendige Freiheit in der Planung eines neuen Gymnasiums ohne die Einschränkung des bestehenden Gebäudes und erlaube die Fertigstellung der Mittelschule wie geplant mit der optimalsten Option zur notwendigen Erweiterung. Zäh in einem Brief an unsere Redaktion: „Was will man mehr?“

Die weitere Verzögerung der Umsetzung um zwei Jahre sei zu verschmerzen. Zäh an die Adresse von Stadt- und Kreisräten: „Im Namen des Elternbeirats und damit aller Eltern kann ich an dieser Stelle versichern: Wenn die alte Schule bis zum Bezug des Neubaus weiter genutzt werden kann, haben Sie die volle Unterstützung der Eltern, der Schüler und auch der Schulleitung mit allen Lehrern.“ Der Elternbeirat jedenfalls hoffe, dass jetzt auch noch die letzten Hürden auf dem Weg zum Neubau genommen werden. (AL, cf)

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