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Kreis Augsburg

12.01.2017

Katze fährt mit Zug durch Landkreis: Nun ist ihr Geheimnis gelüftet

Die Zug-fahrende Katze ist wieder mit ihrem Besitzer Fabian Wagner vereint.
Bild: Marcus Merk

Per Zug fuhr eine Katze von Dinkelscherben nach Augsburg, wo sie anschließend ins Tierheim kam. Dort erhielt sie den Namen Sternchen. Ihr eigentlicher Name ist kurioser.

Viele Katzen, deren Alltag in der Regel aus Fressen, Schlafen und Fellputzen besteht, tragen Namen wie Miezi, Simba oder Luna. Außergewöhnliche Katzen brauchen jedoch außergewöhnliche Namen. So auch die Dinkelscherbener Katze, die sich am ersten Weihnachtsfeiertag per Zug auf den Weg nach Augsburg machte.

Ihre Reise endete im Tierheim, wo sie kurzerhand auf den Namen „Sternchen“ getauft wurde. Nun hat sich ihr Besitzer gemeldet und ihren wirklichen Namen verraten, der zunächst kurios erscheint, bei genauerem Nachdenken jedoch gut zu einer Katze passt: Das Tier heißt „Doppelmesserfaust“.

Fabian Wagner aus Dinkelscherben und seiner Familie gehört die zugfahrende Katze mit dem ungewöhnlichen Namen. Der 20-Jährige erinnert sich: „Wir hatten schon mehrere Katzen, weswegen wir zunächst Probleme hatten, einen Namen für das Tier zu finden. Wir wollten keinen Namen vergeben, den schon eine unserer vorherigen Katzen getragen hat.“ Auf dem Papier heißt die Katze zwar Finny. „Dieser Name hat sich aber nie wirklich durchgesetzt“, sagt Wagner. Zunächst blieb die Katze also namenlos, bis ein Freund des 20-Jährigen den Vorschlag „Doppelmesserfaust“ machte. „Irgendwie hat sich der Namen in meinem Freundeskreis dann etabliert“, sagt Wagner lachend.

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Wenn man den Namen der Katze rufe, käme sie sogar, sagt er. Ergänzt dann aber: „Ich bin mir nicht sicher, ob sie wirklich auf den Namen hört. Sie ist sehr zutraulich und kommt eigentlich zu jedem.“

Nicht der erste Bahnausflug für die Katze

So auch am Dinkelscherbener Bahnhof, wo das Tier gerne herumstreunt. „Bei der Pizzeria am Bahnhof bekommt sie öfter mal etwas zu fressen. Und irgendein Passant, der sie streichelt, findet sich auch immer“, sagt Wagner. Dies sei wohl auch der Grund für ihren Ausflug nach Augsburg gewesen, vermutet er. „Da war wahrscheinlich irgendein Zugreisender, der sie gestreichelt hat, bevor er in den Zug gestiegen ist. Dann hat sie sich vermutlich gedacht ’Fahr ich doch mal mit.’“

Der Ausflug in der Bahn war wohl nicht der erste dieser Art, erklärt Wagner: „Ein Kumpel hat sie schon mal in Gessertshausen am Bahnhof eingesammelt. Da muss sie auch hingefahren sein.“

Die Katze soll nun gechipt werden

Von der Zugreise nach Augsburg erfuhr die Familie erst einige Tage später, als das Tier längst im Augsburger Tierheim abgegeben worden war. „Unsere Katze ist meisten draußen und immer viel unterwegs. Bisher ist sie aber doch immer wieder heimgekommen.“ Ein Nachbar habe auf Facebook den Aufruf des Tierheims gelesen, mit dem es die Besitzer der Katze suchte und daraufhin Fabian Wagner und seine Familie informiert. Kurz nach Silvester holten sie Doppelmesserfaust ab, die im Tierheim auf den weitaus katzentypischeren Namen „Sternchen“ getauft worden war.

Bisher ist Doppelmesserfaust oder Sternchen nicht gechipt, weswegen das Augsburger Tierheim die Besitzer auch nicht ausfindig machen konnte. Das will Familie Wagner nun ändern: „Bisher hatte unsere Katze keinen Chip. Aber nachdem sie bis nach Augsburg gefahren ist, werden wir das auf jeden Fall nachholen.“

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